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Kollaboratives Annotieren als digitale Methode in der linguistischen Fachdidaktik

Bender, Michael (2020):
Kollaboratives Annotieren als digitale Methode in der linguistischen Fachdidaktik. (Publisher's Version)
In: Digitale Fachdidaktiken in den Kulturwissenschaften, pp. 97-120, Darmstadt, DOI: 10.25534/tuprints-00017200,
[Book Section]

Abstract

Digitale Annotation hat großes didaktisches Potential und ist bislang in dieser Hinsicht kaum erforscht. Insbesondere als kollaborativ-diskursive Methode der iterativen, abwechselnd deduktiven und induktiven Kategorienbildung und der hermeneutischen Analyse im Team bietet Annotation viele innovative Möglichkeiten für didaktische Szenarien. Im kollaborativen, forschungsnahen Prozess ausgehandelt werden trennscharfe Differenzierungen nicht nur auf der Ebene der Kategoriensysteme, sondern auch bei der Formulierung von Guidelines und bei der Festlegung von zu annotierenden Segmenten. Didaktische Effekte sind vor allem im Zuge der diskursiv-intersubjektiven, intensiven und präzisen Auseinandersetzung mit den Untersuchungsgegenständen sowie der Operationalisierung und Explizierung von Analyse- und Interpretationsschritten zu erzielen. Wissenschaftliches, digitales Annotieren knüpft zudem an die Alltagspraktik des Taggens an und bietet die Möglichkeit, davon ausgehend an systematisches wissenschaftliches Arbeiten heranzuführen. Darüber hinaus stellt Annotation auch eine Schnittstelle zwischen manuell-hermeneutischer Analyse und automatisierten Verfahren dar. In diesem Spektrum beschreibt der Beitrag verschiedene Formen des Annotierens mit Blick auf didaktische Anschlussmöglichkeiten und zeigt das didaktische Potenzial dieser Methode an Beispiel-Szenarien aus der Hochschullehre.

Item Type: Book Section
Erschienen: 2020
Creators: Bender, Michael
Status: Publisher's Version
Title: Kollaboratives Annotieren als digitale Methode in der linguistischen Fachdidaktik
Language: German
Abstract:

Digitale Annotation hat großes didaktisches Potential und ist bislang in dieser Hinsicht kaum erforscht. Insbesondere als kollaborativ-diskursive Methode der iterativen, abwechselnd deduktiven und induktiven Kategorienbildung und der hermeneutischen Analyse im Team bietet Annotation viele innovative Möglichkeiten für didaktische Szenarien. Im kollaborativen, forschungsnahen Prozess ausgehandelt werden trennscharfe Differenzierungen nicht nur auf der Ebene der Kategoriensysteme, sondern auch bei der Formulierung von Guidelines und bei der Festlegung von zu annotierenden Segmenten. Didaktische Effekte sind vor allem im Zuge der diskursiv-intersubjektiven, intensiven und präzisen Auseinandersetzung mit den Untersuchungsgegenständen sowie der Operationalisierung und Explizierung von Analyse- und Interpretationsschritten zu erzielen. Wissenschaftliches, digitales Annotieren knüpft zudem an die Alltagspraktik des Taggens an und bietet die Möglichkeit, davon ausgehend an systematisches wissenschaftliches Arbeiten heranzuführen. Darüber hinaus stellt Annotation auch eine Schnittstelle zwischen manuell-hermeneutischer Analyse und automatisierten Verfahren dar. In diesem Spektrum beschreibt der Beitrag verschiedene Formen des Annotierens mit Blick auf didaktische Anschlussmöglichkeiten und zeigt das didaktische Potenzial dieser Methode an Beispiel-Szenarien aus der Hochschullehre.

Title of Book: Digitale Fachdidaktiken in den Kulturwissenschaften
Place of Publication: Darmstadt
Divisions: 02 Department of History and Social Science
02 Department of History and Social Science > Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft
Date Deposited: 14 Dec 2020 06:51
DOI: 10.25534/tuprints-00017200
Official URL: https://tuprints.ulb.tu-darmstadt.de/17200
URN: urn:nbn:de:tuda-tuprints-172005
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