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Steigerung der Tragfähigkeit für das Deutsch-Chinesische Haus der EXPO 2010 durch Optimierung des Bambus-Beton-Verbundes

Garrecht, H. and Schneider, Jens and Ott, A. and Franz, J. and Heinsdorff, M. (2010):
Steigerung der Tragfähigkeit für das Deutsch-Chinesische Haus der EXPO 2010 durch Optimierung des Bambus-Beton-Verbundes.
Juli/Aug. 2010, In: Bauingenieur, (85), Springer-VDI-Verlag, pp. 353-360, [Online-Edition: https://www.bauingenieur.de/bauing/article.php?data[article_...],
[Article]

Abstract

Das Deutsch-Chinesische Haus der EXPO 2010 in Shanghai aus Bambus und Membran zeigt eindrucksvoll, wie traditionelle und moderne Baustoffe eine Einheit bilden können und dabei Neuartiges entsteht. Das leichte, innovative Tragwerk verursacht bei der Herstellung geringe CO2-Emissionen, da als Haupttragstruktur ein Fachwerk aus Bambusrohren von bis zu 8 m Länge und bis zu 20 cm Durchmessern gewählt wurde. In dem vorliegenden Artikel wird ein neuartiges Verfahren zur Einleitung von Lasten in Knotenanschlüsse für Bambusrohre vorgestellt, denn die Fügetechnik von Bambusrohren ist aufgrund der Eigenschaften des Bambus (Rohrquerschnitt und glatte Oberfläche) schwierig. Bei dem Verfahren werden die Bambusrohre lokal an ihren Enden mit Beton verfüllt und Stahlelemente einbetoniert, die über klassische Verbindungsmittel (z.B. Stahlschrauben) verbunden werden können. Für einen dauerhaften Verbund zwischen Bambus und Beton spielen die Oberflächenvorbehandlung und Betonrezeptur eine entscheidende Rolle; mit der hier gewählten Konfiguration können Bemessungskräfte Rd von über 50 kN auf Zug und über 150 kN auf Druck in Bambusrohrknoten eingeleitet werden.

Item Type: Article
Erschienen: 2010
Creators: Garrecht, H. and Schneider, Jens and Ott, A. and Franz, J. and Heinsdorff, M.
Title: Steigerung der Tragfähigkeit für das Deutsch-Chinesische Haus der EXPO 2010 durch Optimierung des Bambus-Beton-Verbundes
Language: German
Abstract:

Das Deutsch-Chinesische Haus der EXPO 2010 in Shanghai aus Bambus und Membran zeigt eindrucksvoll, wie traditionelle und moderne Baustoffe eine Einheit bilden können und dabei Neuartiges entsteht. Das leichte, innovative Tragwerk verursacht bei der Herstellung geringe CO2-Emissionen, da als Haupttragstruktur ein Fachwerk aus Bambusrohren von bis zu 8 m Länge und bis zu 20 cm Durchmessern gewählt wurde. In dem vorliegenden Artikel wird ein neuartiges Verfahren zur Einleitung von Lasten in Knotenanschlüsse für Bambusrohre vorgestellt, denn die Fügetechnik von Bambusrohren ist aufgrund der Eigenschaften des Bambus (Rohrquerschnitt und glatte Oberfläche) schwierig. Bei dem Verfahren werden die Bambusrohre lokal an ihren Enden mit Beton verfüllt und Stahlelemente einbetoniert, die über klassische Verbindungsmittel (z.B. Stahlschrauben) verbunden werden können. Für einen dauerhaften Verbund zwischen Bambus und Beton spielen die Oberflächenvorbehandlung und Betonrezeptur eine entscheidende Rolle; mit der hier gewählten Konfiguration können Bemessungskräfte Rd von über 50 kN auf Zug und über 150 kN auf Druck in Bambusrohrknoten eingeleitet werden.

Journal or Publication Title: Bauingenieur
Volume: Juli/Aug. 2010
Number: 85
Publisher: Springer-VDI-Verlag
Divisions: 13 Department of Civil and Environmental Engineering Sciences
13 Department of Civil and Environmental Engineering Sciences > Institute für Structural Mechanics and Design
13 Department of Civil and Environmental Engineering Sciences > Institute für Structural Mechanics and Design > Structural Engineering
Date Deposited: 15 Apr 2019 09:22
Official URL: https://www.bauingenieur.de/bauing/article.php?data[article_...
Alternative Abstract:
Alternative abstract Language
The German-Chinese-House at the EXPO 2010 in Shanghai impressively shows the combination of traditional (bamboo) and modern (membrane fabric) construction materials. The light, innovative structure causes low CO2-emissions as the main structural elements of the framework are bamboo tubes with a length of up to 8 m and diameters of up to 20 cm. As the joining technique of bamboo is difficult due to its tubular section and sleek surface, this article describes a new method to join bamboo by filling it locally at its ends with concrete. Steel bars within the infill can be then used for classic steel joints such as screws. The surface preparation and the concrete composition are crucial to allow for a durable bonding between concrete and bamboo. The configuration used here leads to design forces Rd of more than 50 kN for tension and more than 150 kN for compression.UNSPECIFIED
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