TU Darmstadt / ULB / TUbiblio

Agenten-basierte Echtzeitdetektion von gefährlichen Bauprozessen

Kreger, Michael
Berthold, Tim ; Brandt, Sebastian ; Schiermeyer, Chris (eds.) :

Agenten-basierte Echtzeitdetektion von gefährlichen Bauprozessen.
[Online-Edition: http://dx.doi.org/10.15488/686]
In: 28. Forum Bauinformatik, 19.-21. September 2016, Hannover, Deutschland. In: Berichte aus der Bauinformatik , 28 . Institut für Risiko und Zuverlässigkeit , Hannover
[Konferenz- oder Workshop-Beitrag], (2016)

Offizielle URL: http://dx.doi.org/10.15488/686

Kurzbeschreibung (Abstract)

Unfälle auf der Baustelle enden im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen öfter mit schwereren Folgen. Bauarbeiter sind einer Reihe an Gefahren ausgesetzt, wie herunterfallenden Gegenständen, mechanischen Gefährdungen wie Absturz von großen Höhen, Stolpern, Rutschen, beim Umgang mit schweren Maschinen sowie giftigen Gasen und so weiter. Des weiteren stellt das hohe Unfallrisiko auch ein hohen Kostenfaktor für Bauunternehmen dar. Aus diesen Gründen sind Bauunternehmen besonders interessiert an Maßnahmen zur Gefahrenprävention, die mit einer frühzeitigen Lokalisierung der Gefahrenfaktoren verbunden ist. Die besonderen Herausforderungen für den Arbeitsschutz auf der Baustelle, aufgrund der wechselnden Bedingungen durch Klimaeinflüsse oder nicht stationärer Arbeiten, fordern ein System, dass die Prozessüberwachung in Echtzeit ausführen und anhand dessen Zukunftsprognosen zu erstellen um die Entstehung von Gefahrensituation verhindern zu können. Die Prozessüberwachung kann mit dem Einsatz geeigneter vernetzter Sensoren erfolgen, die ständig Informationen zum Erfassungsbereich des Sensors an eine Netzwerk weitergeben. Die gesammelten Daten stehen jedoch in keiner Beziehung zueinander, so dass eine Auswertung der Gesamtsituation hier schwierig wird. Zudem bedarf es Expertenwissen zur Interpretation der bereitgestellten Informationen, deren manuelle Bearbeitung viel Zeit in Anspruch nimmt. Im Rahmen des Forschungsprojekts integratives-Safety-Awareness-Model (iSAM) wurden beispielhaft einige Sensoren mit Methodiken aus dem Bereich der Agentenmodellierung für den Einsatz der Gefährdungsdetektion auf Baustellen erweitert und in einem Multiagentensystem vernetzt. Der konzeptionelle Ansatz zur Entwicklung von Agenten zur Bedienung, Kontrolle und Kalibrierung eines Sensors und zur Detektion von Gefahrenfaktoren auf Baustellen soll im vorliegenden Beitrag präsentiert werden. Die Echtzeitfähigkeit wurde mit Hilfe eines 3D Sensors validiert.

Typ des Eintrags: Konferenz- oder Workshop-Beitrag (Keine Angabe)
Erschienen: 2016
Herausgeber: Berthold, Tim ; Brandt, Sebastian ; Schiermeyer, Chris
Autor(en): Kreger, Michael
Titel: Agenten-basierte Echtzeitdetektion von gefährlichen Bauprozessen
Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung (Abstract):

Unfälle auf der Baustelle enden im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen öfter mit schwereren Folgen. Bauarbeiter sind einer Reihe an Gefahren ausgesetzt, wie herunterfallenden Gegenständen, mechanischen Gefährdungen wie Absturz von großen Höhen, Stolpern, Rutschen, beim Umgang mit schweren Maschinen sowie giftigen Gasen und so weiter. Des weiteren stellt das hohe Unfallrisiko auch ein hohen Kostenfaktor für Bauunternehmen dar. Aus diesen Gründen sind Bauunternehmen besonders interessiert an Maßnahmen zur Gefahrenprävention, die mit einer frühzeitigen Lokalisierung der Gefahrenfaktoren verbunden ist. Die besonderen Herausforderungen für den Arbeitsschutz auf der Baustelle, aufgrund der wechselnden Bedingungen durch Klimaeinflüsse oder nicht stationärer Arbeiten, fordern ein System, dass die Prozessüberwachung in Echtzeit ausführen und anhand dessen Zukunftsprognosen zu erstellen um die Entstehung von Gefahrensituation verhindern zu können. Die Prozessüberwachung kann mit dem Einsatz geeigneter vernetzter Sensoren erfolgen, die ständig Informationen zum Erfassungsbereich des Sensors an eine Netzwerk weitergeben. Die gesammelten Daten stehen jedoch in keiner Beziehung zueinander, so dass eine Auswertung der Gesamtsituation hier schwierig wird. Zudem bedarf es Expertenwissen zur Interpretation der bereitgestellten Informationen, deren manuelle Bearbeitung viel Zeit in Anspruch nimmt. Im Rahmen des Forschungsprojekts integratives-Safety-Awareness-Model (iSAM) wurden beispielhaft einige Sensoren mit Methodiken aus dem Bereich der Agentenmodellierung für den Einsatz der Gefährdungsdetektion auf Baustellen erweitert und in einem Multiagentensystem vernetzt. Der konzeptionelle Ansatz zur Entwicklung von Agenten zur Bedienung, Kontrolle und Kalibrierung eines Sensors und zur Detektion von Gefahrenfaktoren auf Baustellen soll im vorliegenden Beitrag präsentiert werden. Die Echtzeitfähigkeit wurde mit Hilfe eines 3D Sensors validiert.

Buchtitel: 28. Forum Bauinformatik: Tagungsband
Reihe: Berichte aus der Bauinformatik
Band: 28
Ort: Hannover
Verlag: Institut für Risiko und Zuverlässigkeit
Freie Schlagworte: Agentensystem, Gefährdungen auf Baustellen, Sensornetzwerk
Fachbereich(e)/-gebiet(e): 13 Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften > Institut für Numerische Methoden und Informatik im Bauwesen
13 Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften
Veranstaltungstitel: 28. Forum Bauinformatik
Veranstaltungsort: Hannover, Deutschland
Veranstaltungsdatum: 19.-21. September 2016
Hinterlegungsdatum: 23 Nov 2016 14:55
Offizielle URL: http://dx.doi.org/10.15488/686
Export:

Optionen (nur für Redakteure)

Eintrag anzeigen Eintrag anzeigen