TU Darmstadt / ULB / TUbiblio

Vergleich von Angeboten und Tarifen in deutschen Verkehrsverbünden

Trieb, Anke (2004):
Vergleich von Angeboten und Tarifen in deutschen Verkehrsverbünden.
Darmstadt, TU Darmstadt, [Online-Edition: https://www.verkehr.tu-darmstadt.de/media/verkehr/fgvv/beruf...],
[Diploma Thesis or Magisterarbeit]

Abstract

Mobilität ist ein Grundbedürfnis moderner Gesellschaften und der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) ist eine Daseinsvorsorge. Der Zugang zum ÖPNV wurde in der Vergangenheit allerdings häufig durch komplizierte Tarifgestaltungen er- schwert. Die Tarifstrukturen waren unverständlich und stellten so eine Barriere zur Nutzung dar. Um dem entgegen zu wirken, wurden im Zuge der Regionalisierung des öffentlichen Personennahverkehrs Mitte der Neunzigerjahre in den Ländern Gesetze erlassen, die die Gründung von Verkehrsverbünden unterstützten. In den folgenden Jahren wurden daraufhin zahlreiche Verbundorganisationen gegründet und dank einheitlicher Verbundtarife Zugangsbarrieren zum ÖPNV abgebaut. Die Abwicklung des ÖPNV in Verkehrsverbünden ist in Ballungsräumen mittlerweile Standard. Auch in ländlichen Räumen schließen sich immer mehr Unternehmen zu Verbünden zusammen. Der wesentliche Vorteil für den Fahrgast liegt in der einfacheren und einheitlichen Tarifgestaltung sowie der freien Nutzbarkeit des gesamten Nahverkehrsangebots im Verbundgebiet mit nur einem Fahrschein. Aus Sicht der Verkehrsunternehmen wird die Vermeidung von Parallelverkehren als wichtiges (Planungs-) Ziel angesehen. Die einzelnen Verbünde weisen hinsichtlich struktureller, verkehrlicher und tariflicher Merkmale zum Teil erhebliche Unterschiede auf. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Struktur, das Angebot, gegebenenfalls die Nachfrage und die Tarife verschie- dener Verkehrsverbünde zu erheben, aufzubereiten, zu vergleichen und zu bewerten. Die Grundlage dieser Arbeit bildet eine umfassende Literaturrecherche. Themen- spezifische Fachartikel und zahlreiche Internetseiten zu den Verkehrsverbünden wurden herangezogen, um deren Angebote und Tarife miteinander vergleichen zu können. Verkehrsverbünde nehmen die Position in der Regie-Ebene ein, in der sie als Mittler zwischen Politik und Unternehmen fungieren. Ihr Aufgabenfeld umfasst beispielsweise die Koordination des Gesamtangebots, die Vereinheitlichung der Tarife und die Gestaltung der Fahrpläne. Anhand struktureller und verkehrlicher Merkmale lassen sich Verkehrsverbünde charakterisieren und mittels beschreibender Statistik darstellen. Dabei wird kein Wert auf Vollständigkeit gelegt, sondern eine Auswahl an Merkmalen anhand der Datenverfügbarkeit getroffen. Da das Angebot der Verbünde (z.B. Fahrpläne, Linienanzahl) nur schwer zu erfassen ist, wird es auf die Erhebung der Fahrzeug-, Platz- und Linienkilometer sowie der Streckenkilometer und Haltepunkte / Bahnhöfe beschränkt. Untersucht werden 40 Verkehrsverbünde, die neben etwa 20 anderen Kooperationsformen derzeit in Deutschland bestehen. Vor allem ihrer Struktur nach lassen sich drei Gruppen bilden, die große Verbünde, mittelgroße und kleine charakterisieren. Mit Hilfe der Korrelations- und Regressionsrechnung können Zusammenhänge zwischen den Merkmalen aufgedeckt und untersucht werden. Aus der Analyse der Daten ist abzulesen, dass zwischen den strukturellen und verkehrlichen Merkmalen und der "Einwohneranzahl" sowie der "Flächengröße" häufig eine lineare Abhängigkeit besteht. Mit Zunahme der Flächengröße eines Verbunds steigen die Streckenund Linienlängen, die Anzahl der Haltepunkte / Bahnhöfe, die Fahrzeug- und Platzkilometer sowie die Fahrgastzahlen und Ein- nahmen. Vor allem das Angebot ist abhängig von der Höhe der Einwohneranzahl. Als Gegenpol zu den Merkmalen werden anschließend die Tarife im ÖPNV dargestellt. Es gibt verschiedene Tarifmodelle, die von den Verkehrsverbünden angewandt werden, um die Tarifhöhen der einzelnen Fahrkarten zu bestimmen. Häufigstes Tarifmodell ist der Flächenzonentarif. Des Weiteren gibt es neue Tarifmodelle, die im Rahmen des E-Ticketing mit Bestpreisabrechnung eingeführt werden könnten. Anschließend werden die offerierten Fahrausweisgattungen näher erläutert und tarifliche Merkmale der betrachteten Verkehrsverbünde dargestellt. Aufgrund der schlechten Vergleichbarkeit der Daten in Abhängigkeit der Zonen-/Wabenanzahl werden zunächst ausschließlich die Tarife für das Gesamttarifgebiet erhoben und analysiert. Die Tarifermittlung sowie die für die Verkehrsverbünde entstehenden Kosten werden außen vor gelassen. Ein Ziel der Verkehrsverbünde ist es, den Kunden durch attraktive Angebote vom Kauf einer Zeitkarte zu überzeugen, d.h. ihn für die langfristige Nutzung des ÖPNV zu gewinnen. Bei der Flexxicard des HVV kann der Kunde beispielsweise den Geltungszeitraum der Fahrkarte selbst bestimmen, die Umweltschutzkarte des RVF ist übertragbar und besonders günstig. Der Vorteil für den Verbund liegt vor allem in der Reduzierung der Fahrkartenverkäufe, die erhebliche Kosten durch Schalter und Fahrkartenautomaten verursachen. Weiter werden die strukturellen und verkehrlichen Merkmale den Tarifen gegenüber- gestellt und mittels statistischer und visueller Auswertungen analysiert. Der Fokus liegt dabei etwas stärker auf den Tarifen, zu denen mehr Angaben erhoben werden konnten. Die Gegenüberstellung zeigt, dass die Tarife der Fahrkarten für das Gesamtverbundgebiet mit der Flächengröße und dem Radius der Verkehrsverbünde in Zusammenhang stehen. In großen Verbünden sind die Tarife häufig höher, wobei dem Fahrgast gleichzeitig eine größere Fahrkartenvielfalt offeriert wird. Die Tarifhöhe der Zeitkarten, vor allem von Jahreskarten, steht in der Regel mit den vorhandenen Linienlängen im Verbundgebiet in Zusammenhang. Je mehr Angebot dem Kunden zur Verfügung gestellt wird, um so mehr muss er dafür bezahlen. Weitere Abhängigkeiten zu den Tarifen sind im Bezug auf die verkehrlichen Merkmale jedoch nicht festzustellen. Auch bei der Analyse der Tarifhöhen von Tageskarten im Vergleich zur Auslastung und zum Fahrgastaufkommen konnte kein zufrieden stellender Zusammenhang nachgewiesen werden. Anschließend an die direkte Gegenüberstellung der Merkmale und Tarife werden einzelne Verbünde herausgegriffen, deren Tarifhöhen für Einzelfahrscheine, Tageskarten und Monatskarten in Abhängigkeit der Entfernung betrachtet werden. Die Tarife steigen mit der Entfernung in der Regel stufenweise degressiv oder linear an. Nur zwei der 13 untersuchten Verbünde weisen stufenlose lineare Anstiege der Tarifhöhen auf. Des Weiteren ist hierbei zu erkennen, welche Tarifpolitik die Verkehrsverbünde anwenden (z.B. teure Einzelfahrkarten, günstige Zeitkarten). Die Erkenntnisse aus diesem Kapitel werden anschließend auf die Gesamtmenge der Verbünde übertragen, um sie zu be- oder widerlegen. Die Ergebnisse der Analyse werden verbal-argumentativ bewertet. Die Fahrkartenvielfalt der einzelnen Verbünde ist häufig sehr groß. In den letzten Jahren sind viele neue Fahrkartengattungen entstanden (z.B. die Seniorenkarte), um dem Kunden eine breite Auswahl an Fahrkarten bieten zu können, die nach Möglichkeit seine individuellen Bedürfnisse abdeckt. Vor Fahrtantritt muss sich der Fahrgast jedoch häufig erst intensiv mit den Tarifen befassen, um sich zurechtzufinden. Eine Harmonisierung der Tarifgestaltung ist daher ein aktuelles Anliegen einiger Verkehrsverbünde und des VDV, um vor allem ortsfremden Kunden die Suche nach dem "richtigen Ticket" zu erleichtern. In einem weiteren Abschnitt wird mögliches Vereinheitlichungspotential in der Tarifgestaltung aufgezeigt und auf die betrachteten Verkehrsverbünde übertragen. Verschiedene Ansatzpunkte wie die Vereinheitlichung der Kinderaltersgrenzen für Kinderfahrkarten oder die Anpassung der Regelungen für Zusatzleistungen (z.B. für die Fahrradmitnahme) werden diskutiert. Übertragen auf einzelne Verbünde können schließlich einige Verbesserungsvorschläge unterbreitet werden, die vor allem im Hinblick auf eine Harmonisierung der Tarifgestaltung durchzuführen wären.

Item Type: Diploma Thesis or Magisterarbeit
Erschienen: 2004
Creators: Trieb, Anke
Title: Vergleich von Angeboten und Tarifen in deutschen Verkehrsverbünden
Language: German
Abstract:

Mobilität ist ein Grundbedürfnis moderner Gesellschaften und der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) ist eine Daseinsvorsorge. Der Zugang zum ÖPNV wurde in der Vergangenheit allerdings häufig durch komplizierte Tarifgestaltungen er- schwert. Die Tarifstrukturen waren unverständlich und stellten so eine Barriere zur Nutzung dar. Um dem entgegen zu wirken, wurden im Zuge der Regionalisierung des öffentlichen Personennahverkehrs Mitte der Neunzigerjahre in den Ländern Gesetze erlassen, die die Gründung von Verkehrsverbünden unterstützten. In den folgenden Jahren wurden daraufhin zahlreiche Verbundorganisationen gegründet und dank einheitlicher Verbundtarife Zugangsbarrieren zum ÖPNV abgebaut. Die Abwicklung des ÖPNV in Verkehrsverbünden ist in Ballungsräumen mittlerweile Standard. Auch in ländlichen Räumen schließen sich immer mehr Unternehmen zu Verbünden zusammen. Der wesentliche Vorteil für den Fahrgast liegt in der einfacheren und einheitlichen Tarifgestaltung sowie der freien Nutzbarkeit des gesamten Nahverkehrsangebots im Verbundgebiet mit nur einem Fahrschein. Aus Sicht der Verkehrsunternehmen wird die Vermeidung von Parallelverkehren als wichtiges (Planungs-) Ziel angesehen. Die einzelnen Verbünde weisen hinsichtlich struktureller, verkehrlicher und tariflicher Merkmale zum Teil erhebliche Unterschiede auf. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Struktur, das Angebot, gegebenenfalls die Nachfrage und die Tarife verschie- dener Verkehrsverbünde zu erheben, aufzubereiten, zu vergleichen und zu bewerten. Die Grundlage dieser Arbeit bildet eine umfassende Literaturrecherche. Themen- spezifische Fachartikel und zahlreiche Internetseiten zu den Verkehrsverbünden wurden herangezogen, um deren Angebote und Tarife miteinander vergleichen zu können. Verkehrsverbünde nehmen die Position in der Regie-Ebene ein, in der sie als Mittler zwischen Politik und Unternehmen fungieren. Ihr Aufgabenfeld umfasst beispielsweise die Koordination des Gesamtangebots, die Vereinheitlichung der Tarife und die Gestaltung der Fahrpläne. Anhand struktureller und verkehrlicher Merkmale lassen sich Verkehrsverbünde charakterisieren und mittels beschreibender Statistik darstellen. Dabei wird kein Wert auf Vollständigkeit gelegt, sondern eine Auswahl an Merkmalen anhand der Datenverfügbarkeit getroffen. Da das Angebot der Verbünde (z.B. Fahrpläne, Linienanzahl) nur schwer zu erfassen ist, wird es auf die Erhebung der Fahrzeug-, Platz- und Linienkilometer sowie der Streckenkilometer und Haltepunkte / Bahnhöfe beschränkt. Untersucht werden 40 Verkehrsverbünde, die neben etwa 20 anderen Kooperationsformen derzeit in Deutschland bestehen. Vor allem ihrer Struktur nach lassen sich drei Gruppen bilden, die große Verbünde, mittelgroße und kleine charakterisieren. Mit Hilfe der Korrelations- und Regressionsrechnung können Zusammenhänge zwischen den Merkmalen aufgedeckt und untersucht werden. Aus der Analyse der Daten ist abzulesen, dass zwischen den strukturellen und verkehrlichen Merkmalen und der "Einwohneranzahl" sowie der "Flächengröße" häufig eine lineare Abhängigkeit besteht. Mit Zunahme der Flächengröße eines Verbunds steigen die Streckenund Linienlängen, die Anzahl der Haltepunkte / Bahnhöfe, die Fahrzeug- und Platzkilometer sowie die Fahrgastzahlen und Ein- nahmen. Vor allem das Angebot ist abhängig von der Höhe der Einwohneranzahl. Als Gegenpol zu den Merkmalen werden anschließend die Tarife im ÖPNV dargestellt. Es gibt verschiedene Tarifmodelle, die von den Verkehrsverbünden angewandt werden, um die Tarifhöhen der einzelnen Fahrkarten zu bestimmen. Häufigstes Tarifmodell ist der Flächenzonentarif. Des Weiteren gibt es neue Tarifmodelle, die im Rahmen des E-Ticketing mit Bestpreisabrechnung eingeführt werden könnten. Anschließend werden die offerierten Fahrausweisgattungen näher erläutert und tarifliche Merkmale der betrachteten Verkehrsverbünde dargestellt. Aufgrund der schlechten Vergleichbarkeit der Daten in Abhängigkeit der Zonen-/Wabenanzahl werden zunächst ausschließlich die Tarife für das Gesamttarifgebiet erhoben und analysiert. Die Tarifermittlung sowie die für die Verkehrsverbünde entstehenden Kosten werden außen vor gelassen. Ein Ziel der Verkehrsverbünde ist es, den Kunden durch attraktive Angebote vom Kauf einer Zeitkarte zu überzeugen, d.h. ihn für die langfristige Nutzung des ÖPNV zu gewinnen. Bei der Flexxicard des HVV kann der Kunde beispielsweise den Geltungszeitraum der Fahrkarte selbst bestimmen, die Umweltschutzkarte des RVF ist übertragbar und besonders günstig. Der Vorteil für den Verbund liegt vor allem in der Reduzierung der Fahrkartenverkäufe, die erhebliche Kosten durch Schalter und Fahrkartenautomaten verursachen. Weiter werden die strukturellen und verkehrlichen Merkmale den Tarifen gegenüber- gestellt und mittels statistischer und visueller Auswertungen analysiert. Der Fokus liegt dabei etwas stärker auf den Tarifen, zu denen mehr Angaben erhoben werden konnten. Die Gegenüberstellung zeigt, dass die Tarife der Fahrkarten für das Gesamtverbundgebiet mit der Flächengröße und dem Radius der Verkehrsverbünde in Zusammenhang stehen. In großen Verbünden sind die Tarife häufig höher, wobei dem Fahrgast gleichzeitig eine größere Fahrkartenvielfalt offeriert wird. Die Tarifhöhe der Zeitkarten, vor allem von Jahreskarten, steht in der Regel mit den vorhandenen Linienlängen im Verbundgebiet in Zusammenhang. Je mehr Angebot dem Kunden zur Verfügung gestellt wird, um so mehr muss er dafür bezahlen. Weitere Abhängigkeiten zu den Tarifen sind im Bezug auf die verkehrlichen Merkmale jedoch nicht festzustellen. Auch bei der Analyse der Tarifhöhen von Tageskarten im Vergleich zur Auslastung und zum Fahrgastaufkommen konnte kein zufrieden stellender Zusammenhang nachgewiesen werden. Anschließend an die direkte Gegenüberstellung der Merkmale und Tarife werden einzelne Verbünde herausgegriffen, deren Tarifhöhen für Einzelfahrscheine, Tageskarten und Monatskarten in Abhängigkeit der Entfernung betrachtet werden. Die Tarife steigen mit der Entfernung in der Regel stufenweise degressiv oder linear an. Nur zwei der 13 untersuchten Verbünde weisen stufenlose lineare Anstiege der Tarifhöhen auf. Des Weiteren ist hierbei zu erkennen, welche Tarifpolitik die Verkehrsverbünde anwenden (z.B. teure Einzelfahrkarten, günstige Zeitkarten). Die Erkenntnisse aus diesem Kapitel werden anschließend auf die Gesamtmenge der Verbünde übertragen, um sie zu be- oder widerlegen. Die Ergebnisse der Analyse werden verbal-argumentativ bewertet. Die Fahrkartenvielfalt der einzelnen Verbünde ist häufig sehr groß. In den letzten Jahren sind viele neue Fahrkartengattungen entstanden (z.B. die Seniorenkarte), um dem Kunden eine breite Auswahl an Fahrkarten bieten zu können, die nach Möglichkeit seine individuellen Bedürfnisse abdeckt. Vor Fahrtantritt muss sich der Fahrgast jedoch häufig erst intensiv mit den Tarifen befassen, um sich zurechtzufinden. Eine Harmonisierung der Tarifgestaltung ist daher ein aktuelles Anliegen einiger Verkehrsverbünde und des VDV, um vor allem ortsfremden Kunden die Suche nach dem "richtigen Ticket" zu erleichtern. In einem weiteren Abschnitt wird mögliches Vereinheitlichungspotential in der Tarifgestaltung aufgezeigt und auf die betrachteten Verkehrsverbünde übertragen. Verschiedene Ansatzpunkte wie die Vereinheitlichung der Kinderaltersgrenzen für Kinderfahrkarten oder die Anpassung der Regelungen für Zusatzleistungen (z.B. für die Fahrradmitnahme) werden diskutiert. Übertragen auf einzelne Verbünde können schließlich einige Verbesserungsvorschläge unterbreitet werden, die vor allem im Hinblick auf eine Harmonisierung der Tarifgestaltung durchzuführen wären.

Place of Publication: Darmstadt
Divisions: 13 Department of Civil and Environmental Engineering Sciences
13 Department of Civil and Environmental Engineering Sciences > Institutes of Transportation
13 Department of Civil and Environmental Engineering Sciences > Institutes of Transportation > Institute for Transport Planning and Traffic Engineering
Date Deposited: 30 Jan 2018 14:17
Official URL: https://www.verkehr.tu-darmstadt.de/media/verkehr/fgvv/beruf...
Referees: Boltze, Prof. Dr. Manfred and Bohlinger, Dipl.-Ing. Matthias
Refereed / Verteidigung / mdl. Prüfung: 2004
Export:
Suche nach Titel in: TUfind oder in Google
Send an inquiry Send an inquiry

Options (only for editors)

View Item View Item