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Das Pendel des Geistes - Positionen der Kognitionswissenschaft in Hegels System

Hedfeld, Patrick György (2014):
Das Pendel des Geistes - Positionen der Kognitionswissenschaft in Hegels System.
Darmstadt, TU Darmstadt, [Online-Edition: http://tuprints.ulb.tu-darmstadt.de/4170],
[Ph.D. Thesis]

Abstract

Diese Arbeit bedient sich der bereits von vielen Denkern entdeckten Struktur, dass eine pendelhafte Diskussion um die Position des Geistes existiert. Zunächst sollen einige Strukturen der Hegelschen Terminologie diskutiert werden und eine kritische Betrachtung des Geistesbegriffes erfolgen. Dabei soll keinerlei Wertung zwischen den Interpretationen angestrebt oder behauptet werden, dass Hegel der einzige legitime Vertreter einer Geistposition wäre. Die Frage: „Wieviel Geist steckt in einer Struktur? “soll dabei nicht unter einem einfachen quantifizierbaren Standpunkt aus erörtert, sondern zunächst offen formuliert werden und als eine Art Maßstab für die Positionen der Kognitionswissenschaft dienen. Als gedankliche Brücke dient dabei das Psychologiekapitel, denn bereits zu Hegels Zeiten gab es Auseinandersetzungen seines Systems mit den existierenden Strömungen der Psychologie. Es folgt eine Betrachtung und eine begriffliche Näherung an das Wort Kognition im folgenden Kapitel sowie ein Vergleich zwischen den gefundenen Strukturen und der künstlichen Intelligenz unter besonderer Berücksichtigung von Turing, den Gedanken Kahnemans und einer Diskussion um die Norm der Freiheit im vorletzten Kapitel. Die Ergebnisse werden noch einmal im Schlusskapitel dargestellt.

Item Type: Ph.D. Thesis
Erschienen: 2014
Creators: Hedfeld, Patrick György
Title: Das Pendel des Geistes - Positionen der Kognitionswissenschaft in Hegels System
Language: German
Abstract:

Diese Arbeit bedient sich der bereits von vielen Denkern entdeckten Struktur, dass eine pendelhafte Diskussion um die Position des Geistes existiert. Zunächst sollen einige Strukturen der Hegelschen Terminologie diskutiert werden und eine kritische Betrachtung des Geistesbegriffes erfolgen. Dabei soll keinerlei Wertung zwischen den Interpretationen angestrebt oder behauptet werden, dass Hegel der einzige legitime Vertreter einer Geistposition wäre. Die Frage: „Wieviel Geist steckt in einer Struktur? “soll dabei nicht unter einem einfachen quantifizierbaren Standpunkt aus erörtert, sondern zunächst offen formuliert werden und als eine Art Maßstab für die Positionen der Kognitionswissenschaft dienen. Als gedankliche Brücke dient dabei das Psychologiekapitel, denn bereits zu Hegels Zeiten gab es Auseinandersetzungen seines Systems mit den existierenden Strömungen der Psychologie. Es folgt eine Betrachtung und eine begriffliche Näherung an das Wort Kognition im folgenden Kapitel sowie ein Vergleich zwischen den gefundenen Strukturen und der künstlichen Intelligenz unter besonderer Berücksichtigung von Turing, den Gedanken Kahnemans und einer Diskussion um die Norm der Freiheit im vorletzten Kapitel. Die Ergebnisse werden noch einmal im Schlusskapitel dargestellt.

Place of Publication: Darmstadt
Uncontrolled Keywords: Hegel, Kognition
Divisions: 02 Department of History and Social Science > Institute of Philosophy
02 Department of History and Social Science
Date Deposited: 02 Nov 2014 20:55
Official URL: http://tuprints.ulb.tu-darmstadt.de/4170
URN: urn:nbn:de:tuda-tuprints-41706
Referees: Gamm, Prof. Dr. Gerhard and Nordmann, Prof. Dr. Alfred
Refereed / Verteidigung / mdl. Prüfung: 26 September 2014
Alternative Abstract:
Alternative abstract Language
This work makes use of the already existing structure discovered by many thinkers, that a pendulum-like discussion about the position of the mind exists. Some structures of the Hegelian terminology are discussed and a critical evaluation is done of the concept “Geist” (spirit). There is no rating between the interpretations sought or claimed that Hegel was the only legitimate representatives of a mind position. The question: "How Much Spirit is in a structure?“ Is not there under a simple quantifiable point of discussion, but first be formulated openly and serve as a kind of benchmark for the positions of the Cognitive Science. As a conceptual bridge there is the psychology chapter, because already in Hegel's time there were clashes of his system with the existing currents of psychology. There follows an examination and a conceptual approximation to the word cognition in the following chapter as well as a comparison between the structures found on artificial intelligence with particular reference to Turing, the ideas of Kahneman and a discussion of the standard of freedom in the penultimate chapter. The results are shown in the final chapter once again. English
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