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Untersuchungen zur Sorptionsreversibilität von organischen Schadstoffen in Aktivkohle, Holzkohle und Zeolith Y-200

ElHaddad, Engy and Ensinger, Wolfgang and Schüth, Christoph :
Untersuchungen zur Sorptionsreversibilität von organischen Schadstoffen in Aktivkohle, Holzkohle und Zeolith Y-200.
[Online-Edition: http://link.springer.com/article/10.1007/s00767-013-0229-1]
In: Grundwasser, 18 (3) pp. 197-202.
[Article] , (2013)

Official URL: http://link.springer.com/article/10.1007/s00767-013-0229-1

Abstract

In einer Vielzahl von Untersuchungen wurde gezeigt, dass die Sorption von organischen Schadstoffen in Böden insbesondere vom organischen Kohlenstoffgehalt (C org) bestimmt wird. Kontrovers wird jedoch die Frage diskutiert, inwieweit Sorptionsprozesse vollständig reversibel sind oder ob eine irreversibel sorbierte Schadstofffraktion in den Sorbenten verbleibt. Dieser Effekt ist etwa bei der Beurteilung von Sanierungsmaßnahmen oder bei der Festlegung von Sanierungszielen von großer Bedeutung. In mehrstufigen Sorptions- und Desorptions-Batch-Versuchen mit TCE und PCE bzw. ortho-Xylol und para-Xylol und den Sorbenten Aktivkohle, Holzkohle sowie einem hydrophobem Zeolith Y-200 wurde diese Fragestellung untersucht. Es konnte gezeigt werden, dass der strukturelle Aufbau des Sorbenten von entscheidender Bedeutung für das Auftreten einer desorptionsresistenten Schadstofffraktion ist. Während für den mikroporösen Zeolith Y-200 mit starrem Porensystem Sorption weitestgehend reversibel ist, wurde für die Holzkohle und die Aktivkohle eine signifikante irreversibel sorbierte, oder zumindest sehr langsam desorbierende Schadstofffraktion ermittelt. Diese Schadstofffraktion kann jedoch bei einem folgenden weiteren Sorptionsschritt durch konkurrierende Sorptionseffekte mobilisiert und freigesetzt werden.

Item Type: Article
Erschienen: 2013
Creators: ElHaddad, Engy and Ensinger, Wolfgang and Schüth, Christoph
Title: Untersuchungen zur Sorptionsreversibilität von organischen Schadstoffen in Aktivkohle, Holzkohle und Zeolith Y-200
Language: German
Abstract:

In einer Vielzahl von Untersuchungen wurde gezeigt, dass die Sorption von organischen Schadstoffen in Böden insbesondere vom organischen Kohlenstoffgehalt (C org) bestimmt wird. Kontrovers wird jedoch die Frage diskutiert, inwieweit Sorptionsprozesse vollständig reversibel sind oder ob eine irreversibel sorbierte Schadstofffraktion in den Sorbenten verbleibt. Dieser Effekt ist etwa bei der Beurteilung von Sanierungsmaßnahmen oder bei der Festlegung von Sanierungszielen von großer Bedeutung. In mehrstufigen Sorptions- und Desorptions-Batch-Versuchen mit TCE und PCE bzw. ortho-Xylol und para-Xylol und den Sorbenten Aktivkohle, Holzkohle sowie einem hydrophobem Zeolith Y-200 wurde diese Fragestellung untersucht. Es konnte gezeigt werden, dass der strukturelle Aufbau des Sorbenten von entscheidender Bedeutung für das Auftreten einer desorptionsresistenten Schadstofffraktion ist. Während für den mikroporösen Zeolith Y-200 mit starrem Porensystem Sorption weitestgehend reversibel ist, wurde für die Holzkohle und die Aktivkohle eine signifikante irreversibel sorbierte, oder zumindest sehr langsam desorbierende Schadstofffraktion ermittelt. Diese Schadstofffraktion kann jedoch bei einem folgenden weiteren Sorptionsschritt durch konkurrierende Sorptionseffekte mobilisiert und freigesetzt werden.

Journal or Publication Title: Grundwasser
Volume: 18
Number: 3
Uncontrolled Keywords: Geoecology/Natural Processes, Hydrogeology, Hydrology/Water Resources, Hysteresis, Mechanics, Microporous sorbents, organic contaminants, Soil Science & Conservation, Sorption reversibility, Waste Management/Waste Technology
Divisions: 11 Department of Materials and Earth Sciences > Earth Science > Hydrogeology
11 Department of Materials and Earth Sciences > Material Science
11 Department of Materials and Earth Sciences > Material Science > Material Analytics
11 Department of Materials and Earth Sciences > Earth Science
11 Department of Materials and Earth Sciences
Date Deposited: 23 Sep 2013 14:32
Official URL: http://link.springer.com/article/10.1007/s00767-013-0229-1
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