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Integrative Quantifizierung und Bilanzierung von Stoffflüssen in urbanem Grundwasser am Beispiel Darmstadts

Beier, Meike ; Ebhardt, Götz ; Schiedek, Thomas :
Integrative Quantifizierung und Bilanzierung von Stoffflüssen in urbanem Grundwasser am Beispiel Darmstadts.
[Online-Edition: https://link.springer.com/article/10.1007/s00767-007-0035-8]
In: Grundwasser, 12 (3) pp. 201-216. ISSN 1430-483X (Print) 1432-1165 (Online)
[Artikel], (2007)

Offizielle URL: https://link.springer.com/article/10.1007/s00767-007-0035-8

Kurzbeschreibung (Abstract)

Die qualitativen und quantitativen Einflüsse einer Stadt auf das Grundwasser werden am Beispiel Darmstadts beschrieben. Die Landnutzung hat in Darmstadt einen stärkeren Einfluss auf die Grundwasserqualität als die Geologie. Cl, B und Fe sind nur von der Nutzung abhängig, während Lf, HCO3 und PO4 von Geologie und Nutzung beeinflusst werden. Eine integrative, räumlich differenzierende Quantifizierung der Massenflüsse zeigt, dass z. B. Cl und B aus urbanen Quellen wie Abwasserexfiltration und Streusalz eingetragen werden. Die größten Einträge erfolgen unter Industrieflächen (Cl 317 mg/d · m², B 0,6 mg/d · m²). Für Nges ist der landwirtschaftliche Eintrag mit bis zu 114 mg/d · m² von größerer Bedeutung als der städtische (maximal 14 mg/d · m²). Aus der Gegenüberstellung der urbanen Gesamtimmissionen und -emissionen kann darauf geschlossen werden, dass für HCO3, Ca, Mg, SO4, Na, Cl, B und NO3 zusätzliche Quellen vorliegen, die durch die Emissionsabschätzung nicht erfasst wurden (z. B. geogene Quellen, Auffüllungen, Industrie, Abbauprozesse). PO4 und Nges werden dagegen abgebaut und der CSB verringert. Ein Konzentrationsrückgang im Abstrom der Stadt kann auf abtauchende Fahnen zurückgeführt werden.

Typ des Eintrags: Artikel
Erschienen: 2007
Autor(en): Beier, Meike ; Ebhardt, Götz ; Schiedek, Thomas
Titel: Integrative Quantifizierung und Bilanzierung von Stoffflüssen in urbanem Grundwasser am Beispiel Darmstadts
Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung (Abstract):

Die qualitativen und quantitativen Einflüsse einer Stadt auf das Grundwasser werden am Beispiel Darmstadts beschrieben. Die Landnutzung hat in Darmstadt einen stärkeren Einfluss auf die Grundwasserqualität als die Geologie. Cl, B und Fe sind nur von der Nutzung abhängig, während Lf, HCO3 und PO4 von Geologie und Nutzung beeinflusst werden. Eine integrative, räumlich differenzierende Quantifizierung der Massenflüsse zeigt, dass z. B. Cl und B aus urbanen Quellen wie Abwasserexfiltration und Streusalz eingetragen werden. Die größten Einträge erfolgen unter Industrieflächen (Cl 317 mg/d · m², B 0,6 mg/d · m²). Für Nges ist der landwirtschaftliche Eintrag mit bis zu 114 mg/d · m² von größerer Bedeutung als der städtische (maximal 14 mg/d · m²). Aus der Gegenüberstellung der urbanen Gesamtimmissionen und -emissionen kann darauf geschlossen werden, dass für HCO3, Ca, Mg, SO4, Na, Cl, B und NO3 zusätzliche Quellen vorliegen, die durch die Emissionsabschätzung nicht erfasst wurden (z. B. geogene Quellen, Auffüllungen, Industrie, Abbauprozesse). PO4 und Nges werden dagegen abgebaut und der CSB verringert. Ein Konzentrationsrückgang im Abstrom der Stadt kann auf abtauchende Fahnen zurückgeführt werden.

Titel der Zeitschrift, Zeitung oder Schriftenreihe: Grundwasser
Band: 12
(Heft-)Nummer: 3
Verlag: Springer
Fachbereich(e)/-gebiet(e): 11 Fachbereich Material- und Geowissenschaften
11 Fachbereich Material- und Geowissenschaften > Geowissenschaften
11 Fachbereich Material- und Geowissenschaften > Geowissenschaften > Fachgebiet Hydrogeologie
Hinterlegungsdatum: 20 Nov 2008 08:26
Offizielle URL: https://link.springer.com/article/10.1007/s00767-007-0035-8
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