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Mehrsprachiges Theaterspiel an der Schule. Einstellungen von Schüler:innen zu Sprachen und Mehrsprachigkeit

Henning, Ute (2020):
Mehrsprachiges Theaterspiel an der Schule. Einstellungen von Schüler:innen zu Sprachen und Mehrsprachigkeit.
Darmstadt, Technische Universität,
DOI: 10.25534/tuprints-00011907,
[Ph.D. Thesis]

Abstract

Diese qualitative Longitudinalstudie aus der Mehrsprachigkeitsforschung entstand im europäischen Projekt „PlurCur: Schulische Gesamtsprachencurricula“, in dem Konzepte erprobt wurden, wie eine sprachenübergreifende Mehrsprachigkeitskompetenz schulisch gefördert werden kann. Das Forschungsfeld ist mit einer mehrsprachigen Theater-AG an einem Gymnasium in Nordrhein-Westfalen ein solches, die gesamte Mehrsprachigkeit eines Individuums berücksichtigendes Konzept, in welchem zudem dramapädagogische Verfahren eingesetzt werden. Da die Einstellungen der teilnehmenden Schüler:innen den Erfolg des Konzeptes wesentlich beeinflussen, wurden Einstellungen zu den Einstellungsobjekten Mehrsprachigkeit und einzelne Sprachen erhoben. Neben nicht-teilnehmender Beobachtung der AG und einer flankierenden Dokumentensammlung zur Feldbeschreibung kamen narrativ-fokussierte Leitfadeninterviews zum Einsatz, die qualitativ-inhaltsanalytisch ausgewertet wurden und in Fallanalysen sowie eine fallübergreifende Betrachtung mündeten. Die dichte Beschreibung der Einstellungen sowie ihrer Veränderungen im Verlauf eines Schuljahres zeigen u.a., dass die sechs untersuchten Schüler:innen insgesamt positive Einstellungen zu einer geringen Anzahl für sie relevanter Sprachen und zu Mehrsprachigkeit aufweisen. Dabei nimmt das Englische fallübergreifend eine Sonderrolle als selbstverständlich zu lernende Sprache ein und die selbstwahrgenommene Kompetenz in einzelnen Sprachen beeinflusst die Einstellungen zu diesen Sprachen besonders. Geringe Veränderungen in den Einstellungen lassen sich nur vereinzelt nachweisen.

Item Type: Ph.D. Thesis
Erschienen: 2020
Creators: Henning, Ute
Title: Mehrsprachiges Theaterspiel an der Schule. Einstellungen von Schüler:innen zu Sprachen und Mehrsprachigkeit
Language: German
Abstract:

Diese qualitative Longitudinalstudie aus der Mehrsprachigkeitsforschung entstand im europäischen Projekt „PlurCur: Schulische Gesamtsprachencurricula“, in dem Konzepte erprobt wurden, wie eine sprachenübergreifende Mehrsprachigkeitskompetenz schulisch gefördert werden kann. Das Forschungsfeld ist mit einer mehrsprachigen Theater-AG an einem Gymnasium in Nordrhein-Westfalen ein solches, die gesamte Mehrsprachigkeit eines Individuums berücksichtigendes Konzept, in welchem zudem dramapädagogische Verfahren eingesetzt werden. Da die Einstellungen der teilnehmenden Schüler:innen den Erfolg des Konzeptes wesentlich beeinflussen, wurden Einstellungen zu den Einstellungsobjekten Mehrsprachigkeit und einzelne Sprachen erhoben. Neben nicht-teilnehmender Beobachtung der AG und einer flankierenden Dokumentensammlung zur Feldbeschreibung kamen narrativ-fokussierte Leitfadeninterviews zum Einsatz, die qualitativ-inhaltsanalytisch ausgewertet wurden und in Fallanalysen sowie eine fallübergreifende Betrachtung mündeten. Die dichte Beschreibung der Einstellungen sowie ihrer Veränderungen im Verlauf eines Schuljahres zeigen u.a., dass die sechs untersuchten Schüler:innen insgesamt positive Einstellungen zu einer geringen Anzahl für sie relevanter Sprachen und zu Mehrsprachigkeit aufweisen. Dabei nimmt das Englische fallübergreifend eine Sonderrolle als selbstverständlich zu lernende Sprache ein und die selbstwahrgenommene Kompetenz in einzelnen Sprachen beeinflusst die Einstellungen zu diesen Sprachen besonders. Geringe Veränderungen in den Einstellungen lassen sich nur vereinzelt nachweisen.

Place of Publication: Darmstadt
Divisions: 02 Department of History and Social Science
02 Department of History and Social Science > Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft
02 Department of History and Social Science > Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft > Sprachwissenschaft - Mehrsprachigkeit
Date Deposited: 15 Jul 2020 13:25
DOI: 10.25534/tuprints-00011907
Official URL: https://tuprints.ulb.tu-darmstadt.de/11907
URN: urn:nbn:de:tuda-tuprints-119070
Referees: Hufeisen, Prof. Dr. Britta ; Lindemann, Prof. Dr. Beate
Refereed / Verteidigung / mdl. Prüfung: 19 August 2019
Alternative Abstract:
Alternative abstract Language

This qualitative, longitudinal study within multilingualism research started with the European project „PlurCur: Towards plurilingual whole-school curricula”, which implemented and evaluated teaching approaches aiming to foster an integrated, cross-linguistic multilingualism competence at schools. The field of research, a multilingual theater group at a secondary school in North-Rhine Westfalia, is such an approach that takes into consideration the entire multilingualism of the participating individuals and combines this with methods from Drama in education. Because the participants’ attitudes have a considerable impact on the success of the teaching approach, this study collects data on the students’ attitudes towards the attitude objects multilingualism and specific languages. Apart from producing a field description from non-participant observations of the group and the collection of documents, narrative-focussed interviews were carried out and analysed according to qualitative content analysis, which lead to case studies and a cross-case analysis. The close description of attitudes and their development during the course of one school year shows, among other things, that the six students who participated in the study show overall positive attitudes to multilingualism and to a small number of languages that are relevant for them. The English language takes on a special role, as it is perceived as a language that everyone learns as a matter of course. The competence the students perceive to have in their languages especially influences their attitudes towards these languages. Only a few slight attitude changes can be found in the data.

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