TU Darmstadt / ULB / TUbiblio

Lernspezifische Sicherheitsmechanismen in Lernumgebungen mit modularem Lernmaterial

Graf, Frank (2002):
Lernspezifische Sicherheitsmechanismen in Lernumgebungen mit modularem Lernmaterial.
In: Darmstädter Dissertationen, Darmstadt, TU, Diss., 2002, [Ph.D. Thesis]

Abstract

Obwohl eLeaning vor allem in den letzten Jahren ein viel beachtetes Thema war, lässt sich die Idee, den Computer für das Lernen zu verwenden, bis in die Anfangstage des Computers zurückverfolgen. Das Aufkommen des WWW war ein wichtiger Wendepunkt für das eLearning. Das neue Medium WWW wurde sofort für Lernzwecke eingesetzt und Stand Mittelpunkt einer Vielzahl von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Neben der Verwendung im universitären Umfeld (virtuelle Universität) spielt auch die kommerzielle Einsatz von eLearning eine immer wichtigere Rolle. Beim eLearning übernimmt der Computer die Rolle des Lehrers. Bei Computer-basierten Ressourcen gibt es, im Gegensatz zu menschlichen Ressourcen, keine Beschränkungen hinsichtlich der Verfügbarkeit. Die ermöglicht neu Lernformen, mit den einer Vielzahl von Schülern neues Wissen orts- und zeitunabhängig vermittelt werden kann. Damit der Computer die Rolle des Lehrers übernehmen kann, muss die Expertise des menschlichen Lehrers in einer Form modelliert und repräsentiert werden, die für einen Computer verarbeitbar ist. Lernressourcen dienen dabei als Träger des zu vermittelnden Wissens. Zusätzlich muss auch die Expertise des Lehrers, wie sich Wissen vermitteln lässt, modelliert werden. Hierzu dienen Metadaten. Diese Dissertation stellt ein Content Aggregation Modell vor, das auf dem Konzept der Modularität basiert. Es zeichnet sich dadurch aus, dass Metadaten in einer klaren und durchgängigen Art und Weise verwendet werden. Weiterhin unterstützt das Content Aggregation Modell die Referenzierung von Lernressourcen sowohl über global eindeutige Namen als auch über eine Inhalts-basierte Beschreibung. So lassen sich Kurse realisieren, die sich automatisch an die individuellen Bedürfnisse des Schülers anpassen. Die sich aus diesem Referenzierungsmechanismus ergebenden Möglichkeiten zur Wieder- und Mehrfachverendung von Lernressourcen ermöglicht die kosteneffiziente Durchführung von eLearning. Weiterhin befasst sich diese Arbeit mit Sicherheitsaspekte, die spezifisch für das Gebiet eLearning sind. Es wird aufgezeigt, wie sich eine sichere Lernumgebung realisieren lässt, die die unbefugte Verwendung und Weitergabe von Lernressourcen verhindert. Der vorgestellte Mechanismus erlaubt sowohl die Wahrung der Urheberrechte als auch der Vertraulichkeit von Lernressourcen. Ausgehend von einem allgemeinen Modell für Test, wird ein Framework für die sichere und zuverlässige Lernerfolgskontrolle entwickelt.

Item Type: Ph.D. Thesis
Erschienen: 2002
Creators: Graf, Frank
Title: Lernspezifische Sicherheitsmechanismen in Lernumgebungen mit modularem Lernmaterial
Language: German
Abstract:

Obwohl eLeaning vor allem in den letzten Jahren ein viel beachtetes Thema war, lässt sich die Idee, den Computer für das Lernen zu verwenden, bis in die Anfangstage des Computers zurückverfolgen. Das Aufkommen des WWW war ein wichtiger Wendepunkt für das eLearning. Das neue Medium WWW wurde sofort für Lernzwecke eingesetzt und Stand Mittelpunkt einer Vielzahl von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Neben der Verwendung im universitären Umfeld (virtuelle Universität) spielt auch die kommerzielle Einsatz von eLearning eine immer wichtigere Rolle. Beim eLearning übernimmt der Computer die Rolle des Lehrers. Bei Computer-basierten Ressourcen gibt es, im Gegensatz zu menschlichen Ressourcen, keine Beschränkungen hinsichtlich der Verfügbarkeit. Die ermöglicht neu Lernformen, mit den einer Vielzahl von Schülern neues Wissen orts- und zeitunabhängig vermittelt werden kann. Damit der Computer die Rolle des Lehrers übernehmen kann, muss die Expertise des menschlichen Lehrers in einer Form modelliert und repräsentiert werden, die für einen Computer verarbeitbar ist. Lernressourcen dienen dabei als Träger des zu vermittelnden Wissens. Zusätzlich muss auch die Expertise des Lehrers, wie sich Wissen vermitteln lässt, modelliert werden. Hierzu dienen Metadaten. Diese Dissertation stellt ein Content Aggregation Modell vor, das auf dem Konzept der Modularität basiert. Es zeichnet sich dadurch aus, dass Metadaten in einer klaren und durchgängigen Art und Weise verwendet werden. Weiterhin unterstützt das Content Aggregation Modell die Referenzierung von Lernressourcen sowohl über global eindeutige Namen als auch über eine Inhalts-basierte Beschreibung. So lassen sich Kurse realisieren, die sich automatisch an die individuellen Bedürfnisse des Schülers anpassen. Die sich aus diesem Referenzierungsmechanismus ergebenden Möglichkeiten zur Wieder- und Mehrfachverendung von Lernressourcen ermöglicht die kosteneffiziente Durchführung von eLearning. Weiterhin befasst sich diese Arbeit mit Sicherheitsaspekte, die spezifisch für das Gebiet eLearning sind. Es wird aufgezeigt, wie sich eine sichere Lernumgebung realisieren lässt, die die unbefugte Verwendung und Weitergabe von Lernressourcen verhindert. Der vorgestellte Mechanismus erlaubt sowohl die Wahrung der Urheberrechte als auch der Vertraulichkeit von Lernressourcen. Ausgehend von einem allgemeinen Modell für Test, wird ein Framework für die sichere und zuverlässige Lernerfolgskontrolle entwickelt.

Series Name: Darmstädter Dissertationen
Uncontrolled Keywords: E-Learning environments, Computer supported learning, Modular courseware, Intellectual property protection, Computer security
Divisions: 20 Department of Computer Science
20 Department of Computer Science > Interactive Graphics Systems
Date Deposited: 16 Apr 2018 09:05
Additional Information:

218 S.

Export:
Suche nach Titel in: TUfind oder in Google
Send an inquiry Send an inquiry

Options (only for editors)
Show editorial Details Show editorial Details