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Farbqualität: Definition und Anwendungen

Bodrogi, Peter Zsolt ; Jungnitsch, Katharina ; Khanh, Tran Quoc:
Farbqualität: Definition und Anwendungen.
LiTG-Publikationen, 1. Deutsche Lichttechnische Gesellschaft (LiTG) e.V., Berlin ISBN 978-3-327787-49-0
[Buch], (2015)

Kurzbeschreibung (Abstract)

Die LED-Technologie hat sich in den letzten 15 Jahren stark entwickelt. Vor allem die leuchtstoffbasierte LED-Technologie gewann stark an Bedeutung: Sie bildet zusammen mit dynamischen intelligenten Steuerungen die technische Basis für energieeffiziente, hinsichtlich der Lichtqualität hochwertige, gesundheitsrelevante Lichtlösungen für die Innen- und Außen-, KFZ- sowie die Unterhaltungsbeleuchtung. Mittlerweile hat die LED eine im Vergleich zu konventionellen Lichtquellen hohe Lichtausbeute unter realen Betriebsbedingungen erreicht. Somit verlagert sich die technische Diskussion von der reinen Betrachtung der Lichtausbeute (in lm/W) zum einen hin zu wirtschaftlich-technischen Fragestellungen und zum anderen in die qualitative Richtung. Durch den vermehrten Einsatz der LED in der Innenraumbeleuchtung (z. B. im Hotelwesen, in der Gastronomie, im Verkaufsraum, im Büro, im Museum) und in der privaten Wohnraumbeleuchtung rücken Themen wie die Farbqualität oder die chronobiologische Strahlungswirkung immer mehr in den Vordergrund. Daher bietet die LiTG-Schrift "Farbqualität: Definition und Anwendungen" im ersten Teil einen Überblick über die wichtigsten Farbqualitätsmerkmale und ihre Bewertung. Zur Bewertung von Lichtquellen hinsichtlich ihrer Farbqualität müssen mehrere Qualitätsmerkmale berücksichtigt werden. Für die Bewertung einzelner Farben von beleuchteten Oberflächen sind dies neben der ‚Natürlichkeit‘ (engl. naturalness) die ‚Buntheit‘ (engl. chroma), die ‚Farbbrillanz‘ (engl. vividness), die ‚Attraktivität‘ (engl. attractiveness) und auch die ‚Akzeptanz‘ (engl. acceptability). Die ‚wahrgenommene Helligkeit‘ (engl. perceived brightness) der Körperfarben und die ‚Sehklarheit‘ (engl. visual clarity), die eng verbunden ist mit dem ‚Kontrastempfinden‘ (engl. feeling of contrast), spielen für die subjektive Bewertung ebenfalls eine Rolle. Betrachtet man ganze Beleuchtungsszenarien, kommt zu den genannten Eigenschaften die Wirkung unterschiedlicher Körperfarben zueinander – die ‚Farbharmonie‘ (engl. harmony) – hinzu.

Typ des Eintrags: Buch
Erschienen: 2015
Autor(en): Bodrogi, Peter Zsolt ; Jungnitsch, Katharina ; Khanh, Tran Quoc
Titel: Farbqualität: Definition und Anwendungen
Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung (Abstract):

Die LED-Technologie hat sich in den letzten 15 Jahren stark entwickelt. Vor allem die leuchtstoffbasierte LED-Technologie gewann stark an Bedeutung: Sie bildet zusammen mit dynamischen intelligenten Steuerungen die technische Basis für energieeffiziente, hinsichtlich der Lichtqualität hochwertige, gesundheitsrelevante Lichtlösungen für die Innen- und Außen-, KFZ- sowie die Unterhaltungsbeleuchtung. Mittlerweile hat die LED eine im Vergleich zu konventionellen Lichtquellen hohe Lichtausbeute unter realen Betriebsbedingungen erreicht. Somit verlagert sich die technische Diskussion von der reinen Betrachtung der Lichtausbeute (in lm/W) zum einen hin zu wirtschaftlich-technischen Fragestellungen und zum anderen in die qualitative Richtung. Durch den vermehrten Einsatz der LED in der Innenraumbeleuchtung (z. B. im Hotelwesen, in der Gastronomie, im Verkaufsraum, im Büro, im Museum) und in der privaten Wohnraumbeleuchtung rücken Themen wie die Farbqualität oder die chronobiologische Strahlungswirkung immer mehr in den Vordergrund. Daher bietet die LiTG-Schrift "Farbqualität: Definition und Anwendungen" im ersten Teil einen Überblick über die wichtigsten Farbqualitätsmerkmale und ihre Bewertung. Zur Bewertung von Lichtquellen hinsichtlich ihrer Farbqualität müssen mehrere Qualitätsmerkmale berücksichtigt werden. Für die Bewertung einzelner Farben von beleuchteten Oberflächen sind dies neben der ‚Natürlichkeit‘ (engl. naturalness) die ‚Buntheit‘ (engl. chroma), die ‚Farbbrillanz‘ (engl. vividness), die ‚Attraktivität‘ (engl. attractiveness) und auch die ‚Akzeptanz‘ (engl. acceptability). Die ‚wahrgenommene Helligkeit‘ (engl. perceived brightness) der Körperfarben und die ‚Sehklarheit‘ (engl. visual clarity), die eng verbunden ist mit dem ‚Kontrastempfinden‘ (engl. feeling of contrast), spielen für die subjektive Bewertung ebenfalls eine Rolle. Betrachtet man ganze Beleuchtungsszenarien, kommt zu den genannten Eigenschaften die Wirkung unterschiedlicher Körperfarben zueinander – die ‚Farbharmonie‘ (engl. harmony) – hinzu.

Reihe: LiTG-Publikationen
Band: 1
Ort: Berlin
Verlag: Deutsche Lichttechnische Gesellschaft (LiTG) e.V.
Fachbereich(e)/-gebiet(e): Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik > Institut für Elektromechanische Konstruktionen > Lichttechnik
Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik > Institut für Elektromechanische Konstruktionen
Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik
Hinterlegungsdatum: 03 Mai 2016 16:33
Zusätzliche Informationen:

LiTG-Publikation 31 Fachgebiet Farben

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