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Mobilitätsverhalten und Verkehrsmittelwahl

Fritscher, Katja :
Mobilitätsverhalten und Verkehrsmittelwahl.
TU Darmstadt
[Haus-, Projekt- oder Studienarbeit], (2003)

Kurzbeschreibung (Abstract)

Warum ist der Mensch mobil? Mobilität spielt schon immer im Leben des Menschen eine große Rolle, so Schmitz (1994). Früher standen der Nahrungserwerb, die Gefahrenvermeidung und der Zugang zu Reproduktionschancen im Vordergrund. Aktuell werde der Wunsch nach Veränderung und die Mobilität zur Befriedigung des Fortbewegungsdranges als Selbstzweck immer stärker.

Es wird der Begriff der Mobilität des Menschen allgemein und im bezug auf den Verkehr erläutert, die Entwicklung der letzten Jahre und die Ursachen werden aufgezeigt. Außerdem wird in die Felder der Mobilitätsforschung und der Mobilitätspsychologie als Grundlagenwissenschaften eingeführt.

Der Begriff der Mobilität ist nicht eindeutig definiert. Die Mobilitätsforschung beschäftigt sich mit dem Verhalten der Menschen im Verkehr. Sie versucht die Verhaltensmuster zu erkennen und daraus Handlungsansätze zu entwickeln. Ein Teil der Forschung erkundet die psychologischen Zusammenhänge.

Das Mobilitätsverhalten des Menschen im Verkehr wird von vielen Faktoren beeinflusst, einer davon ist die Verkehrsmittelwahl.

Der motorisierte Individualverkehr nimmt mit gut der Hälfte des gesamten Verkehrsaufkommens den größten Part ein, während die Verkehrsmittel des öffentlichen Verkehrs keine große Rolle spielen.

Eine der wichtigsten Einflussgrößen bei der Wahl des Verkehrsmittels wiederum ist der Wegezweck.

Als ein Beispiel wird der Freizeitverkehr näher untersucht. Er wird in den meisten Fällen als Zusammenfassung aller Wege, die nicht den anderen Gruppen (z. B. Berufsverkehr, Einkaufsverkehr,...) zuzuordnen sind, bezeichnet.

In der Verkehrsforschung nimmt der Freizeitverkehr eine immer größer werdende Rolle ein, da etwa 40% des Gesamtverkehrsaufkommens als Freizeitverkehr gelten.

Beispielhaft werden Maßnahmen zur Gestaltung des nächtlichen Freizeitverkehrs der Stadt Zürich vorgestellt.

Die Arbeit zeigt die Zusammenhänge von Mobilität und Verkehrsmittelwahl auf und erläutert die vorhandenen Schwierigkeiten und Erkenntnisse bei der Erforschung des Verkehrsverhaltens der Menschen. Es bleibt die Frage offen, wann sich die Erkenntnisse in den Statistiken zur Verkehrsmittelwahl wiederspiegeln und ökologisches Verkehrsverhalten den Weg bis in die Köpfe der Menschen gefunden hat.

Typ des Eintrags: Haus-, Projekt- oder Studienarbeit
Erschienen: 2003
Autor(en): Fritscher, Katja
Titel: Mobilitätsverhalten und Verkehrsmittelwahl
Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung (Abstract):

Warum ist der Mensch mobil? Mobilität spielt schon immer im Leben des Menschen eine große Rolle, so Schmitz (1994). Früher standen der Nahrungserwerb, die Gefahrenvermeidung und der Zugang zu Reproduktionschancen im Vordergrund. Aktuell werde der Wunsch nach Veränderung und die Mobilität zur Befriedigung des Fortbewegungsdranges als Selbstzweck immer stärker.

Es wird der Begriff der Mobilität des Menschen allgemein und im bezug auf den Verkehr erläutert, die Entwicklung der letzten Jahre und die Ursachen werden aufgezeigt. Außerdem wird in die Felder der Mobilitätsforschung und der Mobilitätspsychologie als Grundlagenwissenschaften eingeführt.

Der Begriff der Mobilität ist nicht eindeutig definiert. Die Mobilitätsforschung beschäftigt sich mit dem Verhalten der Menschen im Verkehr. Sie versucht die Verhaltensmuster zu erkennen und daraus Handlungsansätze zu entwickeln. Ein Teil der Forschung erkundet die psychologischen Zusammenhänge.

Das Mobilitätsverhalten des Menschen im Verkehr wird von vielen Faktoren beeinflusst, einer davon ist die Verkehrsmittelwahl.

Der motorisierte Individualverkehr nimmt mit gut der Hälfte des gesamten Verkehrsaufkommens den größten Part ein, während die Verkehrsmittel des öffentlichen Verkehrs keine große Rolle spielen.

Eine der wichtigsten Einflussgrößen bei der Wahl des Verkehrsmittels wiederum ist der Wegezweck.

Als ein Beispiel wird der Freizeitverkehr näher untersucht. Er wird in den meisten Fällen als Zusammenfassung aller Wege, die nicht den anderen Gruppen (z. B. Berufsverkehr, Einkaufsverkehr,...) zuzuordnen sind, bezeichnet.

In der Verkehrsforschung nimmt der Freizeitverkehr eine immer größer werdende Rolle ein, da etwa 40% des Gesamtverkehrsaufkommens als Freizeitverkehr gelten.

Beispielhaft werden Maßnahmen zur Gestaltung des nächtlichen Freizeitverkehrs der Stadt Zürich vorgestellt.

Die Arbeit zeigt die Zusammenhänge von Mobilität und Verkehrsmittelwahl auf und erläutert die vorhandenen Schwierigkeiten und Erkenntnisse bei der Erforschung des Verkehrsverhaltens der Menschen. Es bleibt die Frage offen, wann sich die Erkenntnisse in den Statistiken zur Verkehrsmittelwahl wiederspiegeln und ökologisches Verkehrsverhalten den Weg bis in die Köpfe der Menschen gefunden hat.

Fachbereich(e)/-gebiet(e): 13 Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften > Institut für Verkehr > Fachgebiet Verkehrsplanung und Verkehrstechnik
13 Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften > Institut für Verkehr
13 Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften
Hinterlegungsdatum: 06 Okt 2016 11:38
Gutachter / Prüfer: Boltze, Prof. Dr. Manfred
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