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Lösungen für den Verdichtungsraum

Langenstraß, Swinda :
Lösungen für den Verdichtungsraum.
TU Darmstadt
[Haus-, Projekt- oder Studienarbeit], (2003)

Kurzbeschreibung (Abstract)

In den letzten Jahren kam es in Europa zu einer deutlichen Steigerung des Lebensstandards, verbunden mit einer Zunahme der Mobilität. Zusätzlich kam es zu einer steigenden Motorisierung der Bevölkerung. Dies hat besonders in Ballungsräumen, in denen viele Menschen zusammenleben, negative Auswirkungen. Eine Überlastung der Verkehrssysteme des Kfz-Verkehrs führt zu einer Reduzierung der Leistungsfähigkeit, Verlängerung der Reisezeiten, Reduzierung der Sicherheit und Erhöhung der Umweltbelastung.

In der vorliegenden Arbeit werden die drei Verdichtungsräume Berlin, Wien und Budapest näher betrachtet. Es wird gezeigt, wie dort mit diesem komplexen Thema umgegangen wird und welche Maßnahmen ergriffen werden. Dabei liegt der Schwerpunkt der Betrachtung auf der Stärkung von ÖPNV, Rad- und Fußverkehr, welche als Umweltverbund zusammengefasst werden. Die Stärkung des Umweltverbundes stellt auf lange Sicht die einzige Möglichkeit dar, mit der steigenden Mobilität umwelt- und sozialverträglich umzugehen.

Attraktive öffentliche Verkehrsmittel sollen den Bürger überzeugen. Dafür werden Zentralen eingerichtet, welche den Verkehr steuern. Hierbei wird der öffentliche Verkehr bevorzugt, z. B. durch Freigabe an Lichtsignalanlagen. Auch der Service der öffentlichen Verkehrsmittel soll erhöht werden. Dynamische Anzeigetafeln informieren den Kunden über die Restzeit bis zur Ankunft des nächsten Verkehrsmittels. Besondere Angebote, wie z.B. Nachtverkehr, sollen auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kunden eingehen.

Ebenso sollen Rad- und Fußgängerverkehr attraktiver gestaltet werden. Dafür werden zusammenhängende Verkehrsnetze eingerichtet. In Wien können Fahrräder an verschiedenen Stationen ausgeliehen werden. In Budapest wurde die Innenstadt für Durchgangsverkehr gesperrt. Nur noch Anwohner, Arbeiter und öffentliche Verkehrsmittel können einfahren. Durch Parkraumbewirtschaftung versucht, Verkehr in den Innenstädten zu reduzieren.

Typ des Eintrags: Haus-, Projekt- oder Studienarbeit
Erschienen: 2003
Autor(en): Langenstraß, Swinda
Titel: Lösungen für den Verdichtungsraum
Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung (Abstract):

In den letzten Jahren kam es in Europa zu einer deutlichen Steigerung des Lebensstandards, verbunden mit einer Zunahme der Mobilität. Zusätzlich kam es zu einer steigenden Motorisierung der Bevölkerung. Dies hat besonders in Ballungsräumen, in denen viele Menschen zusammenleben, negative Auswirkungen. Eine Überlastung der Verkehrssysteme des Kfz-Verkehrs führt zu einer Reduzierung der Leistungsfähigkeit, Verlängerung der Reisezeiten, Reduzierung der Sicherheit und Erhöhung der Umweltbelastung.

In der vorliegenden Arbeit werden die drei Verdichtungsräume Berlin, Wien und Budapest näher betrachtet. Es wird gezeigt, wie dort mit diesem komplexen Thema umgegangen wird und welche Maßnahmen ergriffen werden. Dabei liegt der Schwerpunkt der Betrachtung auf der Stärkung von ÖPNV, Rad- und Fußverkehr, welche als Umweltverbund zusammengefasst werden. Die Stärkung des Umweltverbundes stellt auf lange Sicht die einzige Möglichkeit dar, mit der steigenden Mobilität umwelt- und sozialverträglich umzugehen.

Attraktive öffentliche Verkehrsmittel sollen den Bürger überzeugen. Dafür werden Zentralen eingerichtet, welche den Verkehr steuern. Hierbei wird der öffentliche Verkehr bevorzugt, z. B. durch Freigabe an Lichtsignalanlagen. Auch der Service der öffentlichen Verkehrsmittel soll erhöht werden. Dynamische Anzeigetafeln informieren den Kunden über die Restzeit bis zur Ankunft des nächsten Verkehrsmittels. Besondere Angebote, wie z.B. Nachtverkehr, sollen auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kunden eingehen.

Ebenso sollen Rad- und Fußgängerverkehr attraktiver gestaltet werden. Dafür werden zusammenhängende Verkehrsnetze eingerichtet. In Wien können Fahrräder an verschiedenen Stationen ausgeliehen werden. In Budapest wurde die Innenstadt für Durchgangsverkehr gesperrt. Nur noch Anwohner, Arbeiter und öffentliche Verkehrsmittel können einfahren. Durch Parkraumbewirtschaftung versucht, Verkehr in den Innenstädten zu reduzieren.

Fachbereich(e)/-gebiet(e): 13 Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften > Institut für Verkehr > Fachgebiet Verkehrsplanung und Verkehrstechnik
13 Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften > Institut für Verkehr
13 Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften
Hinterlegungsdatum: 06 Okt 2016 08:28
Gutachter / Prüfer: Boltze, Prof. Dr. Manfred
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