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Ein IFC-basierter Ansatz zur Generierung und Speicherung von Routingnetzen in digitalen Gebäudemodellen

Fix, Axel :
Ein IFC-basierter Ansatz zur Generierung und Speicherung von Routingnetzen in digitalen Gebäudemodellen.
TU Darmstadt
[Bachelorarbeit], (2014)

Kurzbeschreibung (Abstract)

Wesentlicher Bestandteil der Navigation innerhalb von Gebäuden ist das Indoor-Routing. Es spielt eine besondere Rolle sowohl bei der Prävention als auch bei der Bekämpfung von Bränden. Das Institut für Numerische Methoden und Informatik im Bauwesen der Technischen Universität Darmstadt hat in diesem Zusammenhang Gebäudeleitsysteme entwickelt, die z.B die Navigation von Einsatzkräften erleichtern. In dieser Thesis wird untersucht, inwiefern Informationen über Routingnetze innerhalb von digitalen Gebäudemodellen gespeichert werden können. In diesem Zusammenhang wird zunächst auf den Begriff BIM (Building Information Modeling) eingegangen. Dieser beschreibt eine im Bauwesen zunehmend an Bedeutung gewinnende Methode zum Austausch, Sichern und Verwalten von Gebäudeinformationen. Es stehen verschiedene Datenaustauschformate als Träger dieser Informationen zur Verfügung, die in dieser Arbeit auf ihr Potential in Bezug auf den Austausch von Routinginformationen untersucht werden. Dabei werden sowohl die aktuellen Datenmodelle als auch ihre Erweiterbarkeit analysiert. Die geprüften Formate sind die City Geographic Markup Language (CityGML), die Green Building Extensible Markup Language (gbXML) und die Industry Foundation Classes (IFC).Der Fokus liegt dabei auf dem von buildingSMART entwickelten Standard IFC. Es ergibt sich, dass prinzipiell alle drei Formate erweiterbar sind, wobei allerdings nur für CityGML und IFC standardisierte Ausbaumechanismen existieren. Da IFC das momentan im Bauwesen am häufigsten verwendete Schema darstellt, wird es für die Speicherung von Routinginformationen in Betracht gezogen. Es werden die Struktur und der Aufbau des IFC-Standards erläutert. Insbesondere wird auf die Erweiterungsmöglichkeiten näher eingegangen, von denen es prinzipiell drei gibt: Die Erweiterung über eigens erstellte IFC-Klassen, die Kooperation mit den Entwicklern des Standards buildingSMART und die hier letzlich genutzte Variante der Verwendung der im Schema explizit zu Erweiterungszwecken angelegten Klassen Proxy und Propterty Set Ausgehend von der Analyse wird ein Konzept auf Basis der für die Schemaerweiterungen genutzten IFC-Entitäten Proxy und Property Set entwickelt, mit dem Informationen über Routingnetze in das IFC-Schema implementiert werden können. Dies beinhaltet vor allem die Einbindung von Elementen, mit denen Routingkomponenten wie Knoten und Kanten innerhalb von digitalen Gebäudemodellen beschrieben und dargestellt werden können. Abschließend wird anhand eines Beispiels die Umsetzung des Konzepts demonstriert.

Typ des Eintrags: Bachelorarbeit
Erschienen: 2014
Autor(en): Fix, Axel
Titel: Ein IFC-basierter Ansatz zur Generierung und Speicherung von Routingnetzen in digitalen Gebäudemodellen
Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung (Abstract):

Wesentlicher Bestandteil der Navigation innerhalb von Gebäuden ist das Indoor-Routing. Es spielt eine besondere Rolle sowohl bei der Prävention als auch bei der Bekämpfung von Bränden. Das Institut für Numerische Methoden und Informatik im Bauwesen der Technischen Universität Darmstadt hat in diesem Zusammenhang Gebäudeleitsysteme entwickelt, die z.B die Navigation von Einsatzkräften erleichtern. In dieser Thesis wird untersucht, inwiefern Informationen über Routingnetze innerhalb von digitalen Gebäudemodellen gespeichert werden können. In diesem Zusammenhang wird zunächst auf den Begriff BIM (Building Information Modeling) eingegangen. Dieser beschreibt eine im Bauwesen zunehmend an Bedeutung gewinnende Methode zum Austausch, Sichern und Verwalten von Gebäudeinformationen. Es stehen verschiedene Datenaustauschformate als Träger dieser Informationen zur Verfügung, die in dieser Arbeit auf ihr Potential in Bezug auf den Austausch von Routinginformationen untersucht werden. Dabei werden sowohl die aktuellen Datenmodelle als auch ihre Erweiterbarkeit analysiert. Die geprüften Formate sind die City Geographic Markup Language (CityGML), die Green Building Extensible Markup Language (gbXML) und die Industry Foundation Classes (IFC).Der Fokus liegt dabei auf dem von buildingSMART entwickelten Standard IFC. Es ergibt sich, dass prinzipiell alle drei Formate erweiterbar sind, wobei allerdings nur für CityGML und IFC standardisierte Ausbaumechanismen existieren. Da IFC das momentan im Bauwesen am häufigsten verwendete Schema darstellt, wird es für die Speicherung von Routinginformationen in Betracht gezogen. Es werden die Struktur und der Aufbau des IFC-Standards erläutert. Insbesondere wird auf die Erweiterungsmöglichkeiten näher eingegangen, von denen es prinzipiell drei gibt: Die Erweiterung über eigens erstellte IFC-Klassen, die Kooperation mit den Entwicklern des Standards buildingSMART und die hier letzlich genutzte Variante der Verwendung der im Schema explizit zu Erweiterungszwecken angelegten Klassen Proxy und Propterty Set Ausgehend von der Analyse wird ein Konzept auf Basis der für die Schemaerweiterungen genutzten IFC-Entitäten Proxy und Property Set entwickelt, mit dem Informationen über Routingnetze in das IFC-Schema implementiert werden können. Dies beinhaltet vor allem die Einbindung von Elementen, mit denen Routingkomponenten wie Knoten und Kanten innerhalb von digitalen Gebäudemodellen beschrieben und dargestellt werden können. Abschließend wird anhand eines Beispiels die Umsetzung des Konzepts demonstriert.

Fachbereich(e)/-gebiet(e): Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, Civil and Environmental Engineering > Institut für Numerische Methoden und Informatik im Bauwesen
Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, Civil and Environmental Engineering
Hinterlegungsdatum: 05 Jan 2015 14:52
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Betreuer: Michael Kreger

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