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Messtechnische Erfassung der nutzerspezifischen Dispensierung von hoch viskosen Fluiden

Schröder, Christian :
Messtechnische Erfassung der nutzerspezifischen Dispensierung von hoch viskosen Fluiden.
TU Darmstadt Institut EMK / FG MuST
[Diplom- oder Magisterarbeit], (2014)

Kurzbeschreibung (Abstract)

Für Konsumforschungszwecke benötigt die Firma Procter & Gamble einen Sensor für hochviskose Flüssigkeiten, um die entnommene Menge an Flüssigkeit aus einer handelsüblichen Spülmittelflasche zu bestimmen. Der neu entwickelte Sensor baut auf dem Prinzip der Strömungskörpermessung mit Rückstellfeder auf. Die durch das Fluid entstehende Reibungs- und Druckkraft bewegt den Ventilkegel in Abhängigkeit des Durchflusses. Die Auslenkung des Ventilkegels mit integrierten Magneten wird über einen Hall-IC erfasst. Eine Modellbildung zeigt hierbei die Abhängigkeiten des Systems auf. Dieses Verfahren hat sich aus über 70 untersuchten Sensorprinzipien als einziges herausgestellt, welches für eine Messung bei hoher Viskosität, sehr kleinen, pulsierenden Durchflüssen geeignet ist und gleichzeitig nur eine nicht wahrnehmbare, zusätzliche Kraft auf die Flasche benötigt. Eine Sekundärelektronik berechnet den Durchfluss durch temperaturabhängige Kalibrationsfaktoren, die abhängig von der Auslenkung des Ventilkegels sind. Das Sensorsystem wurde mit dem Gesamturteil evaluiert, dass bei 92 % der Messwerte ein Fehler von unter 15 % zu erwarten ist. Der mittlere Fehler beträgt -0,28 %. Die zufällige Verteilung der Fehler kommt hauptsächlich durch Luftblasenbildung innerhalb des Fluids. Das entwickelte Sensorsystem wird in naher Zukunft mit einer Stückzahl von 500 eingesetzt.

Typ des Eintrags: Diplom- oder Magisterarbeit
Erschienen: 2014
Autor(en): Schröder, Christian
Titel: Messtechnische Erfassung der nutzerspezifischen Dispensierung von hoch viskosen Fluiden
Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung (Abstract):

Für Konsumforschungszwecke benötigt die Firma Procter & Gamble einen Sensor für hochviskose Flüssigkeiten, um die entnommene Menge an Flüssigkeit aus einer handelsüblichen Spülmittelflasche zu bestimmen. Der neu entwickelte Sensor baut auf dem Prinzip der Strömungskörpermessung mit Rückstellfeder auf. Die durch das Fluid entstehende Reibungs- und Druckkraft bewegt den Ventilkegel in Abhängigkeit des Durchflusses. Die Auslenkung des Ventilkegels mit integrierten Magneten wird über einen Hall-IC erfasst. Eine Modellbildung zeigt hierbei die Abhängigkeiten des Systems auf. Dieses Verfahren hat sich aus über 70 untersuchten Sensorprinzipien als einziges herausgestellt, welches für eine Messung bei hoher Viskosität, sehr kleinen, pulsierenden Durchflüssen geeignet ist und gleichzeitig nur eine nicht wahrnehmbare, zusätzliche Kraft auf die Flasche benötigt. Eine Sekundärelektronik berechnet den Durchfluss durch temperaturabhängige Kalibrationsfaktoren, die abhängig von der Auslenkung des Ventilkegels sind. Das Sensorsystem wurde mit dem Gesamturteil evaluiert, dass bei 92 % der Messwerte ein Fehler von unter 15 % zu erwarten ist. Der mittlere Fehler beträgt -0,28 %. Die zufällige Verteilung der Fehler kommt hauptsächlich durch Luftblasenbildung innerhalb des Fluids. Das entwickelte Sensorsystem wird in naher Zukunft mit einer Stückzahl von 500 eingesetzt.

Freie Schlagworte: Mikro- und Feinwerktechnik Elektromechanische Konstruktionen Viskosität Durchflussmessung
Fachbereich(e)/-gebiet(e): Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik
Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik > Institut für Elektromechanische Konstruktionen
Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik > Institut für Elektromechanische Konstruktionen > Mess- und Sensortechnik
Hinterlegungsdatum: 20 Mai 2014 08:05
Zusätzliche Informationen:

EMK-spezifische Daten:

Lagerort Dokument: Archiv Institut EMK. Anfrage über Sekretariate

Bibliotheks-Siegel: 17/24 EMKD 1834

Art der Arbeit: Diplomarbeit

Beginn Datum: 15-08-2013

Ende Datum: 15-02-2014

ID-Nummer: 17/24 EMK D 1834
Gutachter / Prüfer: Werthschützky, Prof. Dr. Roland
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