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Förderung mathematischen Problemlösens anhand eines Selbstregulationstrainings. Evaluation von Projekttagen in der 3. und 4. Grundschulklasse

Otto, Barbara and Perels, Franziska and Schmitz, Bernhard (2008):
Förderung mathematischen Problemlösens anhand eines Selbstregulationstrainings. Evaluation von Projekttagen in der 3. und 4. Grundschulklasse.
In: Zeitschrift für Pädagogische Psychologie, pp. 221-232, 22, [Article]

Abstract

Die Zielsetzung des hier vorgestellten Trainings ist es, die mathematische Problemlösekompetenz von Schülern der dritten und vierten Grundschulklassen zu erhöhen. Basierend auf dem Selbstregulationsmodell nach Schmitz (2001) liegt dem Trainingsansatz eine Kombination von fachspezifischen mathematischen Problemlösestrategien mit fächerübergreifenden, selbstregulatorischen Lernmethoden zugrunde. Insgesamt 177 Grundschüler mit einem durchschnittlichen Alter von 8.76 Jahren nahmen an der Untersuchung teil, wobei jeweils zwei Klassen der dritten und vierten Jahrgangsstufen als Experimental- und als Kontrollgruppen dienten. Die Studie basiert auf einem Prätest-Posttest-Kontrollgruppen-Design mit Wartekontrollgruppe. Das Training wurde im wöchentlichen Abstand durchgeführt und bestand aus zwei Projekttagen, die jeweils 270 Minuten umfassten. Um die Wirkung des Trainings zu überprüfen, wurden ein Fragebogen zur Erfassung der Selbstregulations- und Problemlösekompetenz für Schüler und ein mathematischer Problemlösetest verwendet. Es konnte bezüglich der Problemlösekompetenz bei der Experimentalgruppe ein signifikanter Anstieg im Einsatz der Strategien «Selektion» und «Zerlegung» gezeigt werden. Hinsichtlich der Selbstregulationskompetenz konnten jedoch wider Erwarten kaum Veränderungen durch das Training erzielt werden.

Item Type: Article
Erschienen: 2008
Creators: Otto, Barbara and Perels, Franziska and Schmitz, Bernhard
Title: Förderung mathematischen Problemlösens anhand eines Selbstregulationstrainings. Evaluation von Projekttagen in der 3. und 4. Grundschulklasse
Language: German
Abstract:

Die Zielsetzung des hier vorgestellten Trainings ist es, die mathematische Problemlösekompetenz von Schülern der dritten und vierten Grundschulklassen zu erhöhen. Basierend auf dem Selbstregulationsmodell nach Schmitz (2001) liegt dem Trainingsansatz eine Kombination von fachspezifischen mathematischen Problemlösestrategien mit fächerübergreifenden, selbstregulatorischen Lernmethoden zugrunde. Insgesamt 177 Grundschüler mit einem durchschnittlichen Alter von 8.76 Jahren nahmen an der Untersuchung teil, wobei jeweils zwei Klassen der dritten und vierten Jahrgangsstufen als Experimental- und als Kontrollgruppen dienten. Die Studie basiert auf einem Prätest-Posttest-Kontrollgruppen-Design mit Wartekontrollgruppe. Das Training wurde im wöchentlichen Abstand durchgeführt und bestand aus zwei Projekttagen, die jeweils 270 Minuten umfassten. Um die Wirkung des Trainings zu überprüfen, wurden ein Fragebogen zur Erfassung der Selbstregulations- und Problemlösekompetenz für Schüler und ein mathematischer Problemlösetest verwendet. Es konnte bezüglich der Problemlösekompetenz bei der Experimentalgruppe ein signifikanter Anstieg im Einsatz der Strategien «Selektion» und «Zerlegung» gezeigt werden. Hinsichtlich der Selbstregulationskompetenz konnten jedoch wider Erwarten kaum Veränderungen durch das Training erzielt werden.

Journal or Publication Title: Zeitschrift für Pädagogische Psychologie
Volume: 22
Divisions: 03 Department of Human Sciences > Institute for Psychology
03 Department of Human Sciences
Date Deposited: 22 Feb 2012 10:25
Additional Information:

Impact Factor: 1.37

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Grundschule, mathematisches Problemlösen, Selbstregulation, SchülertrainingGerman
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