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Prävention physischer Belastungen in der Arbeitsplanung

Schaub, Karlheinz and Bruder, Ralph :
Prävention physischer Belastungen in der Arbeitsplanung.
[Online-Edition: http://www.aplusa.de/cgi-bin/md_aplusa/custom/pub/content.cg...]
In: 32. Internationaler A+A Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, 18. - 21. Oktober 2011, Düsseldorf.
[Conference or Workshop Item] , (2011)

Official URL: http://www.aplusa.de/cgi-bin/md_aplusa/custom/pub/content.cg...

Abstract

Prävention physischer Belastungen in der Arbeitsplanung bietet gegenüber einer korrektiven Ar-beitsgestaltung in der Produktionsphase den Vorteil kostengünstiger zu sein und aufgrund geringerer Restriktionen näher am Optimum sein zu können. Im Laufe der letzten 15 Jahre hat sich am IAD ein „4+1“ Modell entwickelt, wie Ergonomie in der Arbeitsplanung sinnvollerweise zu realisieren ist. Zunächst gilt es zu überprüfen, ob aus ergonomischer Sicht ein Handlungsbedarf zur Arbeitsgestal-tung besteht. Das kann mit Hilfe von Werkzeugen zur Gefährdungsanalyse geschehen. Ob dabei eine BGI, eine Leitmerkmalmethode der BAuA oder ein Verfahren des IAD zum Einsatz kommen, hängt von der Komplexität der Belastungssituation bzw. den Ressourcen des betroffenen Unternehmens ab. In einem nächsten Schritt gilt es ergonomische quality gates im Produktenstehungsprozess (PEP) zu definieren, wobei die quality gates um so aussagekräftiger sind, je mehr Informationen zu Arbeits-prozess vorliegen, d.h. je später man sich im PEP befindet. Mit einem fähigkeitsgerechten Mitarbeitereinsatz kann auf Spezifika der betroffenen Werkerpopulation eingegangen werden indem Anforderungen aus dem Arbeitsprozess mit individuellen Fähigkeiten der Werker abgeglichen werden. Ein Audit zur Erfolgskontrolle der durchgeführten Maßnahmen rundet den Ergonomieprozess ab.

Item Type: Conference or Workshop Item
Erschienen: 2011
Creators: Schaub, Karlheinz and Bruder, Ralph
Title: Prävention physischer Belastungen in der Arbeitsplanung
Language: German
Abstract:

Prävention physischer Belastungen in der Arbeitsplanung bietet gegenüber einer korrektiven Ar-beitsgestaltung in der Produktionsphase den Vorteil kostengünstiger zu sein und aufgrund geringerer Restriktionen näher am Optimum sein zu können. Im Laufe der letzten 15 Jahre hat sich am IAD ein „4+1“ Modell entwickelt, wie Ergonomie in der Arbeitsplanung sinnvollerweise zu realisieren ist. Zunächst gilt es zu überprüfen, ob aus ergonomischer Sicht ein Handlungsbedarf zur Arbeitsgestal-tung besteht. Das kann mit Hilfe von Werkzeugen zur Gefährdungsanalyse geschehen. Ob dabei eine BGI, eine Leitmerkmalmethode der BAuA oder ein Verfahren des IAD zum Einsatz kommen, hängt von der Komplexität der Belastungssituation bzw. den Ressourcen des betroffenen Unternehmens ab. In einem nächsten Schritt gilt es ergonomische quality gates im Produktenstehungsprozess (PEP) zu definieren, wobei die quality gates um so aussagekräftiger sind, je mehr Informationen zu Arbeits-prozess vorliegen, d.h. je später man sich im PEP befindet. Mit einem fähigkeitsgerechten Mitarbeitereinsatz kann auf Spezifika der betroffenen Werkerpopulation eingegangen werden indem Anforderungen aus dem Arbeitsprozess mit individuellen Fähigkeiten der Werker abgeglichen werden. Ein Audit zur Erfolgskontrolle der durchgeführten Maßnahmen rundet den Ergonomieprozess ab.

Divisions: 16 Department of Mechanical Engineering
16 Department of Mechanical Engineering > Ergonomics (IAD)
Event Title: 32. Internationaler A+A Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Event Location: Düsseldorf
Event Dates: 18. - 21. Oktober 2011
Date Deposited: 25 Nov 2011 12:33
Official URL: http://www.aplusa.de/cgi-bin/md_aplusa/custom/pub/content.cg...
Identification Number: IADN: 1852
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