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Anwendung und Vergleich ökologischer Abschätzungsmethoden in der Produktentwicklung am Beispiel der Analyse und Optimierung eines Consumer-Hochdruckreinigers

Hepperle, Derk :
Anwendung und Vergleich ökologischer Abschätzungsmethoden in der Produktentwicklung am Beispiel der Analyse und Optimierung eines Consumer-Hochdruckreinigers.
Technische Universität Darmstadt
[Haus-, Projekt- oder Studienarbeit], (2003)

Kurzbeschreibung (Abstract)

Zusammenfassung:

Im Rahmen einer Kooperation des Sonderforschungsbereichs 392 „Entwicklung umweltgerechter Produkte“ und der Alfred Kärcher GmbH in Winnenden wird ein Consumer-Hochdruckreiniger des Typs M670 auf seine ökologischen Potentiale hin untersucht.

Die Identifizierung der ökologischen Potentiale erfolgt mit der am SFB 392 erarbeiteten Methoden und den dafür entwickelten Instrumenten. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Betrachtung der Methoden KEA, MIPS, Eco-Indicator 95 und der aggregierte Betrachtung dieser Methoden durch die Darmstädter Meta-Methode. Diese wird nach erfolgter Berechnung mit den Ergebnissen aus der Methode Eco_Indicator 99 verglichen. Ziel der Arbeit ist die Überprüfung der Aussagefähigkeit der Darmstädter Meta-Methode und deren Anwendbarkeit im Produktentwicklungsprozess.

Untersucht werden die Einflüsse der Herstellungs- Nutzungs- und Entsorgungsphase auf ihre ökologische Bedeutung im Produktlebensweg. Aufgrund der Analysen werden die ökologischen Potentiale des Gerätes ermittelt und daraus Handlungsstrategien und konstruktive Alternativen abgeleitet.

Vorraussetzung für die methodische Bearbeitung mit den Methoden ist die Ermittlung der relevanten Faktoren im gesamten Produktlebensweg, d.h. eine Sammlung der Daten über die Herstellungs- Nutzungs- und Entsorgungsphase.

Für die Herstellungsphase werden die Gewichtsanteile der verwendeten Werkstoffe des Gerätes ermittelt. Dies erfolgt durch vollständige zerstörende Zerlegung des Gerätes und Ermittlung der Materialanteile.

Für die Nutzungsphase wurden durch den Autor selbst Versuchsreihen mit dem Gerät durchgeführt. Durch Interviews über das Nutzerverhalten mit Mitarbeitern der Fa. Kärcher konnten Aussagen über das Nutzungsverhalten und den Nutzerkreis gewonnen werden.

Für die Entsorgungsphase wurde ein Szenario definiert und im Hinblick auf die kommenden rechtlichen Rahmenbedingungen (d.h. Umsetzung der europäischen WEEE-Richtlinie in deutsches Recht) Handlungsalternativen und Strategien zur technischen Umsetzung entwickelt.

Die Einsatzmöglichkeiten und Grenzen der vier Methoden und insbesondere der Darmstädter Meta-Methode werden anhand der Ergebnisse diskutiert. Aufgrund der vorliegenden Ergebnisse werden weitere notwendige Schritte zur Optimierung der Arbeitsmittel aufgezeigt und Möglichkeiten zur Optimierung der Methoden im Hinblick auf die Genauigkeit und Validität der Methoden gegeben.

Eine Umsetzung der verwendeten Methoden in einer zukünftigen Kooperation mit der Fa. Kärcher wird angestrebt. Ziel ist die Integration der Methoden in den Produktentwicklungsprozess durch Implementierung in bestehende Softwarestrukturen (Produktentwicklungs- und PDM-Systeme). Ein weiteres Forschungsprojekt am SFB 392 beschäftigt sich mit der Implementierung dieser Methoden in betriebliche Softwaresysteme (Kooperation mit der Firma SAP AG).

Typ des Eintrags: Haus-, Projekt- oder Studienarbeit
Erschienen: 2003
Autor(en): Hepperle, Derk
Titel: Anwendung und Vergleich ökologischer Abschätzungsmethoden in der Produktentwicklung am Beispiel der Analyse und Optimierung eines Consumer-Hochdruckreinigers
Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung (Abstract):

Zusammenfassung:

Im Rahmen einer Kooperation des Sonderforschungsbereichs 392 „Entwicklung umweltgerechter Produkte“ und der Alfred Kärcher GmbH in Winnenden wird ein Consumer-Hochdruckreiniger des Typs M670 auf seine ökologischen Potentiale hin untersucht.

Die Identifizierung der ökologischen Potentiale erfolgt mit der am SFB 392 erarbeiteten Methoden und den dafür entwickelten Instrumenten. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Betrachtung der Methoden KEA, MIPS, Eco-Indicator 95 und der aggregierte Betrachtung dieser Methoden durch die Darmstädter Meta-Methode. Diese wird nach erfolgter Berechnung mit den Ergebnissen aus der Methode Eco_Indicator 99 verglichen. Ziel der Arbeit ist die Überprüfung der Aussagefähigkeit der Darmstädter Meta-Methode und deren Anwendbarkeit im Produktentwicklungsprozess.

Untersucht werden die Einflüsse der Herstellungs- Nutzungs- und Entsorgungsphase auf ihre ökologische Bedeutung im Produktlebensweg. Aufgrund der Analysen werden die ökologischen Potentiale des Gerätes ermittelt und daraus Handlungsstrategien und konstruktive Alternativen abgeleitet.

Vorraussetzung für die methodische Bearbeitung mit den Methoden ist die Ermittlung der relevanten Faktoren im gesamten Produktlebensweg, d.h. eine Sammlung der Daten über die Herstellungs- Nutzungs- und Entsorgungsphase.

Für die Herstellungsphase werden die Gewichtsanteile der verwendeten Werkstoffe des Gerätes ermittelt. Dies erfolgt durch vollständige zerstörende Zerlegung des Gerätes und Ermittlung der Materialanteile.

Für die Nutzungsphase wurden durch den Autor selbst Versuchsreihen mit dem Gerät durchgeführt. Durch Interviews über das Nutzerverhalten mit Mitarbeitern der Fa. Kärcher konnten Aussagen über das Nutzungsverhalten und den Nutzerkreis gewonnen werden.

Für die Entsorgungsphase wurde ein Szenario definiert und im Hinblick auf die kommenden rechtlichen Rahmenbedingungen (d.h. Umsetzung der europäischen WEEE-Richtlinie in deutsches Recht) Handlungsalternativen und Strategien zur technischen Umsetzung entwickelt.

Die Einsatzmöglichkeiten und Grenzen der vier Methoden und insbesondere der Darmstädter Meta-Methode werden anhand der Ergebnisse diskutiert. Aufgrund der vorliegenden Ergebnisse werden weitere notwendige Schritte zur Optimierung der Arbeitsmittel aufgezeigt und Möglichkeiten zur Optimierung der Methoden im Hinblick auf die Genauigkeit und Validität der Methoden gegeben.

Eine Umsetzung der verwendeten Methoden in einer zukünftigen Kooperation mit der Fa. Kärcher wird angestrebt. Ziel ist die Integration der Methoden in den Produktentwicklungsprozess durch Implementierung in bestehende Softwarestrukturen (Produktentwicklungs- und PDM-Systeme). Ein weiteres Forschungsprojekt am SFB 392 beschäftigt sich mit der Implementierung dieser Methoden in betriebliche Softwaresysteme (Kooperation mit der Firma SAP AG).

Freie Schlagworte: Elektromechanische Konstruktionen, Mikro- und Feinwerktechnik, Darmstädter Meta Methode, Demontage materialorientiert, Ökobilanzerstellung, Ökobilanzmethodik, Produktanalyse, Produktentwicklung, Produktlebensphasen, Umweltbelastung Berechnung, Werkstoffdaten ökologisch
Fachbereich(e)/-gebiet(e): Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik
Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik > Institut für Elektromechanische Konstruktionen
Hinterlegungsdatum: 31 Aug 2011 10:08
Zusätzliche Informationen:

EMK-spezifische Daten:

Lagerort Dokument: Archiv EMK, Kontakt über Sekretariate,

Bibliotheks-Sigel: 17/24 EMKS 1518

Art der Arbeit: Studienarbeit

Beginn Datum: 22-07-2002

Ende Datum: 05-02-2003

Querverweis: 17/24 EMKS 1108, 17/24 EMKS 1284, 17/24 EMKS 1356, 17/24 EMKS 1385, 17/24 EMKS 1431, 17/24 EMKS 1469, 17/24 EMKDIS37, 17/24 EMKDIS45, 17/24 EMKDIS46

Studiengang: Wirtschaftsingenieur Elektrotechnik (WI-ET)

Vertiefungsrichtung: Mikro- und Feinwerktechnik (MFT)

Abschluss: Diplom (WiET)

ID-Nummer: 17/24 EMKS 1518
Gutachter / Prüfer: Weißmantel, Prof. Dr.- Heinz ; Hermenau, Dipl.-Ing. Udo
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