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Untersuchung der sensorischen Eigenschaften gestapelter dielektrischer Elastomeraktoren

Rossner, Tim :
Untersuchung der sensorischen Eigenschaften gestapelter dielektrischer Elastomeraktoren.
Technische Universität Darmstadt
[Haus-, Projekt- oder Studienarbeit], (2007)

Kurzbeschreibung (Abstract)

Zusammenfassung

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung eines dielektrischen Polymersensors. Auf Grundlage der am Institut für Elektromechanische Konstruktion der TU Darmstadt entwickelten Polymeraktoren, stehen der resistive und der kapazitive Effekt zur Detektion von Drücken zur Verfügung. Auf Grund von Vorversuchen und der Berechnung der Messeffekte wird der kapazitive Effekt als Messeffekt ausgewertet.

Der Sensor besteht aus Graphitelektroden mit dazwischen liegendem Silikon als Dielektrikum. Wird der Sensor mit Druck belastet, ändert sich der Abstand und die Fläche der Elektroden, so wie die Permittivität des Dielektrikums, was alles zu einer Vergrößerung der Kapazität führt.

Der Sensor kann genau wie die Aktoren gestapelt werden. Besonders in Hinblick auf eine Stapelanordnung wird die Kontaktierung kritisch betrachtet und einer Variation unterzogen. Der Sensor soll sowohl als Einzelelement aufgebaut werden, als auch in einer Matrix. In einer passiven Matrix soll der Ort eines eingeleiteten Druckes detektiert werden. Somit liegt ein Schwerpunkt in der Berechnung von kapazitivem Übersprechen in einer n x n Matrix.

In dieser Arbeit wird der systematische Fehler bei der Messung an einer n x n Matrix aufgezeigt. Durch numerische Simulationen wird das kapazitive Übersprechen von Koppelkapazitäten abgeschätzt. Durch die Kenntnis dieser Einflüsse ist es möglich, ein reduziertes Messverfahren zur Detektion eines Druckes in einer passiven, kapazitiven Matrix zu entwickeln, welches 2n Messungen zur Bestimmung des Ortes und des Druckes benötigt.

Messungen an Probesensoren zeigen die hohe Anforderung an die Technologie zur Herstellung solcher Sensoren. Da bisher keine verlässliche Technologie zur Herstellung der Elektroden existiert, werden diese manuell gefertigt. Die prinzipielle Funktionsweise und Reproduzierbarkeit kann dennoch durch die durchgeführten Messungen gezeigt werden.

Die Kapazität soll in eine Spannung gewandelt werden. In Hinblick auf diese Anwendung werden verschiedene Messprinzipien diskutiert. Eine Recherche auf dem Markt vorhandener Bausteine bringt eine fertige Lösung zur Auswertung hervor, welche jedoch auch nach eigenen Bedürfnissen zur reduzierten Matrixauswertung programmiert werden kann.

Typ des Eintrags: Haus-, Projekt- oder Studienarbeit
Erschienen: 2007
Autor(en): Rossner, Tim
Titel: Untersuchung der sensorischen Eigenschaften gestapelter dielektrischer Elastomeraktoren
Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung (Abstract):

Zusammenfassung

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung eines dielektrischen Polymersensors. Auf Grundlage der am Institut für Elektromechanische Konstruktion der TU Darmstadt entwickelten Polymeraktoren, stehen der resistive und der kapazitive Effekt zur Detektion von Drücken zur Verfügung. Auf Grund von Vorversuchen und der Berechnung der Messeffekte wird der kapazitive Effekt als Messeffekt ausgewertet.

Der Sensor besteht aus Graphitelektroden mit dazwischen liegendem Silikon als Dielektrikum. Wird der Sensor mit Druck belastet, ändert sich der Abstand und die Fläche der Elektroden, so wie die Permittivität des Dielektrikums, was alles zu einer Vergrößerung der Kapazität führt.

Der Sensor kann genau wie die Aktoren gestapelt werden. Besonders in Hinblick auf eine Stapelanordnung wird die Kontaktierung kritisch betrachtet und einer Variation unterzogen. Der Sensor soll sowohl als Einzelelement aufgebaut werden, als auch in einer Matrix. In einer passiven Matrix soll der Ort eines eingeleiteten Druckes detektiert werden. Somit liegt ein Schwerpunkt in der Berechnung von kapazitivem Übersprechen in einer n x n Matrix.

In dieser Arbeit wird der systematische Fehler bei der Messung an einer n x n Matrix aufgezeigt. Durch numerische Simulationen wird das kapazitive Übersprechen von Koppelkapazitäten abgeschätzt. Durch die Kenntnis dieser Einflüsse ist es möglich, ein reduziertes Messverfahren zur Detektion eines Druckes in einer passiven, kapazitiven Matrix zu entwickeln, welches 2n Messungen zur Bestimmung des Ortes und des Druckes benötigt.

Messungen an Probesensoren zeigen die hohe Anforderung an die Technologie zur Herstellung solcher Sensoren. Da bisher keine verlässliche Technologie zur Herstellung der Elektroden existiert, werden diese manuell gefertigt. Die prinzipielle Funktionsweise und Reproduzierbarkeit kann dennoch durch die durchgeführten Messungen gezeigt werden.

Die Kapazität soll in eine Spannung gewandelt werden. In Hinblick auf diese Anwendung werden verschiedene Messprinzipien diskutiert. Eine Recherche auf dem Markt vorhandener Bausteine bringt eine fertige Lösung zur Auswertung hervor, welche jedoch auch nach eigenen Bedürfnissen zur reduzierten Matrixauswertung programmiert werden kann.

Freie Schlagworte: Elektromechanische Konstruktionen, Mikro- und Feinwerktechnik, Druckmessung kapazitiv, Elastomersensor dielektrisch kapazitiv, Elektrisches Ersatzschaltbild Polymeraktor, Sensormatrix, Sensormatrix 16X16 Taktil
Fachbereich(e)/-gebiet(e): Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik
Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik > Institut für Elektromechanische Konstruktionen
Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik > Institut für Elektromechanische Konstruktionen > Mikrotechnik und Elektromechanische Systeme
Hinterlegungsdatum: 15 Okt 2011 07:44
Zusätzliche Informationen:

EMK-spezifische Daten:

Lagerort Dokument: Archiv EMK, Kontakt über Sekretariate,

Bibliotheks-Sigel: 17/24 EMKS 1656

Art der Arbeit: Studienarbeit

Beginn Datum: 14-05-2007

Ende Datum: 19-09-2007

Querverweis: 17/24 EMKD 1627, 17/24 EMKDIS52

Studiengang: Elektrotechnik und Informationstechnik (ETiT)

Vertiefungsrichtung: Mikro- und Feinwerktechnik (MFT)

Abschluss: Diplom (MFT)

ID-Nummer: 17/24 EMKS 1656
Gutachter / Prüfer: Lotz, Dipl.-Ing. Peter ; Schlaak, Prof. Dr.- Helmut Friedrich
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