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Die italienische Aktiengesellschaft im institutionellen Wettbewerb

Oelkers, Janine (2008):
Die italienische Aktiengesellschaft im institutionellen Wettbewerb.
Linde Verlag in Kooperation mit dem Richard Boorberg Verlag, [Book]

Abstract

Vor dem Hintergrund der EuGH-Rechtsprechung zur Niederlassungsfreiheit hat Italien in den vergangenen Jahren sein Gesellschaftsrecht grundlegend reformiert. Die Reform folgte unter anderem der Zielsetzung, die Attraktivität und Passgenauigkeit der Aktiengesellschaft società per azioni zu steigern und Italien damit einen vorderen Rang im vieldiskutierten Wettbewerb der Rechtsordnungen zu sichern. Angesichts der Breite und der Reichweite der Neuerungen stellt die italienische Reform ein Gegenmodell zu der in Deutschland und Österreich praktizierten Politik der kleinen Schritte dar. Der italienische Gesetzgeber entschied sich für einen großen und mutigen Wurf, für den er zahlreiche Anleihen in fremden Rechtsordnungen nahm. Das vorliegende Buch stellt die Reform des italienischen Gesellschaftsrechts umfassend vor. Es enthält eine ausführliche Bestandaufnahme der Organisations- und Finanzverfassung der società per azioni sowie des neu geschaffenen italienischen Konzernrechts. Janine Oelkers geht zudem der Frage nach, ob sich die übernommenen Rechtstransplantate in das italienische Recht einfügen oder ob sie für eine komplikationslose Aufnahme unzureichend ausgelotet sind und mangels Rückbindung an die eigene Tradition Rechtsunsicherheit befürchten lassen.

Item Type: Book
Erschienen: 2008
Creators: Oelkers, Janine
Title: Die italienische Aktiengesellschaft im institutionellen Wettbewerb
Language: German
Abstract:

Vor dem Hintergrund der EuGH-Rechtsprechung zur Niederlassungsfreiheit hat Italien in den vergangenen Jahren sein Gesellschaftsrecht grundlegend reformiert. Die Reform folgte unter anderem der Zielsetzung, die Attraktivität und Passgenauigkeit der Aktiengesellschaft società per azioni zu steigern und Italien damit einen vorderen Rang im vieldiskutierten Wettbewerb der Rechtsordnungen zu sichern. Angesichts der Breite und der Reichweite der Neuerungen stellt die italienische Reform ein Gegenmodell zu der in Deutschland und Österreich praktizierten Politik der kleinen Schritte dar. Der italienische Gesetzgeber entschied sich für einen großen und mutigen Wurf, für den er zahlreiche Anleihen in fremden Rechtsordnungen nahm. Das vorliegende Buch stellt die Reform des italienischen Gesellschaftsrechts umfassend vor. Es enthält eine ausführliche Bestandaufnahme der Organisations- und Finanzverfassung der società per azioni sowie des neu geschaffenen italienischen Konzernrechts. Janine Oelkers geht zudem der Frage nach, ob sich die übernommenen Rechtstransplantate in das italienische Recht einfügen oder ob sie für eine komplikationslose Aufnahme unzureichend ausgelotet sind und mangels Rückbindung an die eigene Tradition Rechtsunsicherheit befürchten lassen.

Publisher: Linde Verlag in Kooperation mit dem Richard Boorberg Verlag
Divisions: 01 Department of Law and Economics
01 Department of Law and Economics > Juristische Fachgebiete
01 Department of Law and Economics > Juristische Fachgebiete > Department of Civil and Company Law
Date Deposited: 15 Aug 2011 15:42
URN: urn:nbn:de:tuda-tuprints-27070
Additional Information:

Ausgezeichnet mit dem Walther Kastner-Preis 2008 (Hauptpreis)

License: Creative Commons: Attribution-Noncommercial-No Derivative Works 3.0
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