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Der Einfluss der Organisationsgestaltung produktbegleitender Dienstleistungen auf die Arbeitswelt der Dienstleistungsakteure

Rainfurth, Claudia (2003):
Der Einfluss der Organisationsgestaltung produktbegleitender Dienstleistungen auf die Arbeitswelt der Dienstleistungsakteure.
Darmstadt, Technische Universität, TU Darmstadt, [Online-Edition: urn:nbn:de:tuda-tuprints-3100],
[Ph.D. Thesis]

Abstract

Im Mittelpunkt der Arbeit steht die empirische Analyse der organisatorischen Lösungen kleiner und mittlerer Maschinenbauunternehmen (KMU), produktbegleitende Dienstleistungen zu integrieren. Dazu wird zunächst anhand einer schriftlichen Befragung in der Metall- und Elektroindustrie das Dienstleistungsangebot dieses Industriezweigs sowie die aufbauorganisatorische Einbettung der Dienstleistungen analysiert. In vertiefenden Fallstudien wird deutlich, dass ein Großteil der Dienstleistungen "neben" der Arbeit für die Maschinenproduktion, ganzheitlich und selbstorganisiert erbracht wird. Aus dem Zusammenspiel dieser, für KMU typischen Arbeitsorganisation mit den dienstleistungsspezifischen Eigenschaften (schlechte Planbarkeit, Interaktion mit dem Kunden) entstehen entgrenzte, subjektivierte Arbeitsverhältnisse. Die Chancen und Risiken dieser Entgrenzungs- und Subjektivierungsphänomene spielen damit nicht allein in der New Economy und der Großindustrie, sondern auch bei den Dienstleistungsakteuren im Maschinenbau, eine zunehmende Rolle.

Item Type: Ph.D. Thesis
Erschienen: 2003
Creators: Rainfurth, Claudia
Title: Der Einfluss der Organisationsgestaltung produktbegleitender Dienstleistungen auf die Arbeitswelt der Dienstleistungsakteure
Language: German
Abstract:

Im Mittelpunkt der Arbeit steht die empirische Analyse der organisatorischen Lösungen kleiner und mittlerer Maschinenbauunternehmen (KMU), produktbegleitende Dienstleistungen zu integrieren. Dazu wird zunächst anhand einer schriftlichen Befragung in der Metall- und Elektroindustrie das Dienstleistungsangebot dieses Industriezweigs sowie die aufbauorganisatorische Einbettung der Dienstleistungen analysiert. In vertiefenden Fallstudien wird deutlich, dass ein Großteil der Dienstleistungen "neben" der Arbeit für die Maschinenproduktion, ganzheitlich und selbstorganisiert erbracht wird. Aus dem Zusammenspiel dieser, für KMU typischen Arbeitsorganisation mit den dienstleistungsspezifischen Eigenschaften (schlechte Planbarkeit, Interaktion mit dem Kunden) entstehen entgrenzte, subjektivierte Arbeitsverhältnisse. Die Chancen und Risiken dieser Entgrenzungs- und Subjektivierungsphänomene spielen damit nicht allein in der New Economy und der Großindustrie, sondern auch bei den Dienstleistungsakteuren im Maschinenbau, eine zunehmende Rolle.

Place of Publication: Darmstadt
Publisher: Technische Universität
Divisions: 02 Department of History and Social Science
Date Deposited: 17 Oct 2008 09:21
Official URL: urn:nbn:de:tuda-tuprints-3100
License: only the rights of use according to UrhG
Referees: Kotthoff, Prof. Dr. Hermann and Hartmann, Prof. Dr. Michael
Refereed / Verteidigung / mdl. Prüfung: 6 February 2003
Alternative Abstract:
Alternative abstract Language
This thesis focuses on the empirical analysis of the organisational solutions small and medium sized enterprises (SMEs) undertake in order to integrate product accompanying services. Therefore, with the help of a written survey in the metal and electrical industry the service offers of this industrial branch and the organisational implementation of these services will be analysed. Detailed case studies show that the majority of these services is generated in addition to the work performed for the machine production itself. Furthermore these services have to be generated in a holistic way and to be organised by the workers themselves. Resulting from the interaction between this work organisation typical for SMEs and the service sector specific features (difficult to be planned, interaction with the customer) these working conditions blur the boundary between work life and private life. Therefore, these working conditions (being known as "Entgrenzungs- und Subjektivierungsphänomene" in the German debate) do not only play an ever increasing important role in the New Economy and the large-scale industry, but also for the service actors in the engine building industry.English
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